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KJR Vorstellung Manuel Wohlrab8.1.2026 – Der Kreisjugendring Wunsiedel i. Fichtelgebirge hat eine neue Geschäftsführung: Seit dem 1. Januar 2026 liegt die Verantwortung bei Manuel Wohlrab. Nach einer gemeinsamen Einarbeitungsphase hat der 45-jährige die Leitung nun vollständig übernommen und blickt mit Vorfreude auf die neue Aufgabe.

Wohlrab bringt nicht nur viel Erfahrung, sondern auch Lust auf Gestaltung mit, das wurde bei seiner offiziellen Vorstellung deutlich. Sein beruflicher Weg führte ihn über 19 Jahre durch die Elementarpädagogik, darunter als Einrichtungsleitung zweier Kindertagesstätten im Landkreis Hof, die er mit aufgebaut und geprägt hat. Zuletzt war er drei Jahre als Bezirksreferent für Kindertagesstätten beim Bezirksverband Ober- und Mittelfranken des Bayerischen Roten Kreuzes tätig. Dort verantwortete er den Aufbau eines neuen Sachgebiets Kindertagesstätten sowie Netzwerk-, Schulungs- und Beratungsangebote für rund 80 Kitas und 16 Kreisverbände.

Der Kreisjugendring befindet sich laut Wohlrab aktuell in einer Phase des Umbruchs – und genau darin sieht der neue Geschäftsführer großes Potenzial. „Wir stehen an einem Punkt, der gleichzeitig Verantwortung und Chance bedeutet“, so Wohlrab. Veränderungen in den Strukturen und Rahmenbedingungen machten es notwendig, Abläufe neu zu sortieren, Prioritäten klar zu setzen und den KJR zukunftsfest aufzustellen. „Das tun wir gemeinsam – mit dem Vorstand des Kreisjugendrings, der Geschäftsstelle im Landratsamt und den Kolleginnen und Kollegen in den Fachbereichen.“

Auch Landrat Peter Berek unterstreicht die Bedeutung dieser Aufgabe: „Eine starke Kinder- und Jugendarbeit ist ein zentraler Baustein unserer Familienregion Fichtelgebirge. Sie schafft Perspektiven, Beteiligung und Lebensqualität für junge Menschen – und damit für den gesamten Landkreis. Mit Manuel Wohlrab haben wir einen Geschäftsführer gewonnen, der fachliche Erfahrung und ein echtes Gespür für Netzwerkarbeit mitbringt. Er ist der richtige Mann am richtigen Ort.“

Wohlrab selbst möchte den Kreisjugendring künftig noch sichtbarer machen: als verlässlichen Partner, klar in seinen Prozessen und offen für neue Ideen. Eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Akteuren der Jugendhilfe – insbesondere mit der Kommunalen Jugendarbeit und dem Kreisjugendamt – sowie mit Vereinen, Verbänden und weiteren Partnern ist für ihn selbstverständlich. Passend dazu ist der KJR ab sofort auch auf Instagram und Facebook zu finden.

Im Mittelpunkt steht dabei immer eines: die jungen Menschen im Fichtelgebirge. „Kinder und Jugendliche brauchen engagierte Strukturen, Beteiligung, Orientierung und Räume, in denen sie sich entwickeln können“, betont Wohlrab. „Daran möchte ich gemeinsam mit allen Beteiligten arbeiten.“ Diesen Ansatz unterstreicht auch der Vorsitzende des Kreisjugendrings, Horst Martini. Der Kreisjugendring soll zu einer Anlaufstelle für alle Jugendlichen im Freiraum Fichtelgebirge werden und mit einer Mischung als bekannten und neuen Ansätzen innovativ nach vorne gehen.

Sandra Wurzel, Leiterin des Kreisjugendamts, hebt positiv hervor, dass sich in den bereits erfolgten Kooperationsgesprächen mit Manuel Wohlrab gemeinsame Ziele und ein sehr ähnliches Verständnis von zeitgemäßer Jugendarbeit gezeigt haben. Ein zentrales Anliegen aller Beteiligten ist das weitere Zusammenwachsen von Kreisjugendring und Kommunaler Jugendarbeit, insbesondere in den Bereichen gemeinsamer Projekte, sowie dort, wo neue Angebote gemeinsam entwickelt werden können. Jugendarbeit befindet sich – ebenso wie die Kinder- und Jugendhilfe im Allgemeinen – in einem stetigen und teils rasanten Wandel. „Auf diese Veränderungen müssen wir gemeinsam offen, reflektiert und kreativ reagieren. Ein zentraler Grundsatz unserer Arbeit ist dabei, jungen Menschen keine vorgefertigten Konzepte ,überzustülpen´, sondern sie nach ihren Bedürfnissen, Interessen und Wünschen zu fragen - Stichwort Partizipation. Ich freue mich, dass dieses Verständnis von Herrn Wohlrab ebenso wie von der Kommunalen Jugendarbeit gelebt wird.“ Gemeinsam wurde zudem bereits als ein wichtiges Handlungsfeld identifiziert, gezielt auch jene jungen Menschen zu erreichen, die von sich aus bislang keinen Zugang zu Angeboten der Jugendarbeit finden. „Dieses Ziel ist für mich – auch mit Blick auf die Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe – von großer Bedeutung“, betont Wurzel. „Ich blicke dabei sehr zuversichtlich auf die Zukunft, da mit Herrn Wohlrab sowie den beiden Kolleginnen und Kollegen der Kommunalen Jugendarbeit sehr engagierte und fachlich versierte Akteure Verantwortung für die Jugendarbeit in unserem Landkreis übernehmen.“

KJR Vorstellung Manuel Wohlrabv.l.n.r.: Horst Martini (Vorsitzender KJR), Sandra Wurzel (Leiterin Kreisjugendamt), Manuel Wohlrab (Geschäftsführer KJR), Landrat Peter Berek.

selb-live.de - Presseinfo Landratsamt Wunsiedel 

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