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akive buerger selb 022611.2.2026 – „Wir sind eine von der Landes- und Bundespolitik unabhängige kommunalpolitische Interessengemeinschaft, die sich seit 30 Jahren in der Kommunalpolitik in Selb einbringt, sich um die Belange der Selberinnen und Selber kümmert und das Ziel verfolgt, das Beste für Selb zu tun“, so stellte deren Sprecher Stadtrat Timo Kluth die Aktiven Bürger bei den vergangenen Wahlinformations-Veranstaltungen in den Selber Ortsteilen vor.

Man brauche dabei kein Parteibuch, da Ulrich Pötzsch über ein ausgeprägtes und großes Netzwerk auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene verfüge, um eine Stadt wie Selb zukunftsfähig zu entwickeln.    

Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch machte deutlich, dass aktive Kommunalpolitik zwischen den Wahlen stattfinde. Man könne das zum Beispiel an den im Stadtrat eingebrachten Anträgen der Fraktionen messen. Da könne sich die Stadtratsfraktion der Aktiven Bürger sehen lassen. Doch neben dem Rückblick auf die vergangene Periode und den vorangetriebenen und verwirklichten Vorhaben, standen bei den Ortsteilbesuchen vor allem die Belange der Dorfbewohner im Mittelpunkt.

Beim Gespräch mit den Spielbergern wurde von diesen der staatsstraßenbegleitende Radweg von Selb nach Großwendern angesprochen. Ulrich Pötzsch machte klar, dass man diesen unverändert verwirklichen wolle. Es scheitere derzeit jedoch am Grunderwerb zu fairen Bedingungen. Man sei aktuell dabei Lösungen zu suchen, um den Radweg im Laufe der nächsten Wahlperiode zu realisieren.

Weitere Themen in Spielberg waren das Feuerwehrhaus und Tempo 30 im gesamten Dorf, die Sanierung der Ludwigstraße, die nicht besonders attraktiven Außenanlagen des Outlet Centers Selb, der Zustand der Staatsstraße Franz-Heinrich-Straße und Lob für die gelungene Gestaltung des Spielberger Ortseingangs. Pötzsch schlug vor, zur Geschwindigkeitsbeschränkung im gesamten Dorf zunächst eine Verkehrsschau durchzuführen.

In Erkersreuth lobte der Oberbürgermeister die Übernahme des Schloss Erkersreuth durch die Stiftung „Kulturerbe Bayern“ und deren Plan das historische Gebäude komplett zu sanieren, um es schließlich der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Außerdem werde sich der Stadtrat mit dem Wunsch einer Verlegung der Zufahrt beschäftigen. Timo Kluth zeigte sich erfreut über das Engagement des Fördervereins Schloss Erkersreuth. Hier werde das Ehrenamt gelebt.

In Vielitz ging Timo Kluth auf die Dorfthemen während der letzten 13 Jahre ein. Der schon länger gewünschte Neubau der Ortsverbindungsstraße mit Erhalt der ortsbildprägenden Baumallee sei im Jahr 2018 umgesetzt worden, wodurch die ehemalige Verbindungsstraße nun als Geh- und Radweg genutzt werden könne. Bei der BAB-Ausfahrt Selb-Nord in Richtung Vielitz sei die gewünschte Schranke angebracht worden. Das Feuerwehrkonzept habe auch in Vielitz für ein neues Feuerwehrfahrzeug gesorgt. Es sei festgestellt worden, dass hinsichtlich der Erneuerung von Feuerwehrhäusern in Vielitz kein Bedarf bestehe. Auch sei Vielitz dort, wo gewünscht, mit Glasfaser bis vor die Haustüre ausgestattet worden. Von Seiten der Gäste wurde darauf hingewiesen, dass die ehemalige Verbindungsstraße nach Selb, die jetzt als Fuß- und Radweg genutzt werde, einer Sanierung bedürfe.

In Wildenau lobte Timo Kluth eingangs das unvergleichlich große ehrenamtliche Engagement der Selberinnen und Selber in der Stadt und auf den Dörfern. Ulrich Pötzsch stellte fest, dass die Feuerwehrkonzepte nicht nur notwendig, sondern auch eine Investition in die Zukunft seien. Im anschließenden Gespräch mit den Dorfbewohnern wurde gefragt, ob es in der Selber Stadtverwaltung eine höhere Abwanderung junger Menschen gebe. Pötzsch entgegnete, dass die Fluktuation der anderer Städte entspreche. Problematisch sei jedoch die wachsende Kluft zwischen den tariflich bezahlbaren Löhnen in öffentlichen Verwaltungen und den Löhnen in der freien Wirtschaft. Auch die Facharztausstattung am Selber Krankenhaus war von Interesse. Die Fußballer im Dorf diskutierten die Möglichkeit, in Selb einen Kunstrasenplatz anzubieten und die Ausstattung des Dorfs mit Straßenbeleuchtungen wurde angesprochen.

In Steinselb wurde die Notwendigkeit eines Radweges kritisch hinterfragt und die Versiegelung und der Verbrauch weiterer Flächen kontrovers diskutiert. Es wurde auch der Wunsch einer wirksamen Ausschilderung der Straße zur Kompostanlage und von dort zurück thematisiert. Oberbürgermeister Pötzsch stimmte einer sinnvollen Beschilderung zu, um den Verkehr im Dorf zu reduzieren.

In der kommenden Woche besuchen die Aktiven Bürger die Ortsteile Lauterbach (5. Februar, 20 Uhr, FFW-Haus) und Selb-Plößberg (6. Februar, 18 Uhr, Turnerheim). Genauere Informationen zu allen anstehenden Terminen finden sich auf der Website der Aktiven Bürger oder in den Sozialen Medien.

selb-live.de - Presseinfo Aktive Bürger Selb, Symbolfoto KI-generiert

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