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hsvstadeln22.4.2018 - HSV Hochfranken - NTV Stadeln 32:24; Ein weiteres Endspiel stand für die Handballer aus Selb und Rehau am Samstag an und sie lösten ihre Aufgabe erneut gut und machten ihre Hausaufgaben. Gegen den MTV Stadeln gab es in der Hinrunde eine bittere Niederlage und die

Stadelner stehen hinter der HSV Hochfranken in der Tabelle. Vorsicht war geboten, denn abschenken wollten die Gäste die Partie auf keinen Fall, noch dazu, weil es die letzte Partie ihres Trainers Ferencz war, der in dieser Woche nach 30 Jahren in Deutschland zurück nach Ungarn gehen wird. Ein Abschiedsgeschenk wollten die Gastgeber aber auf keinen Fall verteilen, denn es gilt weiterhin Punkte zu sammeln um einen möglichen Abstieg zu verhindern.

Doch die Anfangsphase sah gar nicht danach aus, die Gäste konnten in Führung gehen und lagen auch nach fünf Minuten vorne. Die Abwehrarbeit der Hochfranken wurde nun eindeutiger und zwang die Gästespieler zu Fehlern oder zu ungewollten Abschlüssen, das führte dazu, dass die Mannen von Luka Veraja sich binnen der nächsten sieben Minuten auf fünf Tore absetzen konnten. Den Gästen gelang in dieser Phase kein Tor und der Gästetrainer nahm entnervt die Auszeit. Diese gab auch dem Heimteam kurz die Möglichkeit durchzuatmen und mit neuem Schwung in die zweite Hälfte der ersten Halbzeit zu gehen. Ungebrochen war die Lust auf Tor und flexible Abwehrarbeit. Immer wieder gelang es Jan Schönberner im Weg zu stehen und die Gegenspieler zu hsvstadelnschlechten Pässen zu nötigen. Der Vorsprung konnte schließlich auf sieben Tore erhöht werden und die ohnehin warme Halle drohte überzukochen. Die unermüdlichen Fans peitschten ihr Team immer wieder nach vorne und die Mannschaft tat ihnen den Gefallen ein Topspiel abzuliefern. In die Halbzeit gingen die Mannschaften beim Spielstand von 18:11.

Es wurde darauf hingewiesen, dass noch nichts entschieden ist und die Konzentration weiter hochgehalten werden muss. Und die Mannschaft tat das in eindrucksvoller Manier. Der Vorsprung wurde immer höhergeschraubt. Die Abwehr ließ nun fast keine einfachen Würfe mehr zu und wenn etwas aufs Tor kam, zeigte Vladimir Michanek seine Klasse. Den Gästen gelang nun fast gar nichts mehr und die Hochfranken spielten ungebremst mit hohem Tempo nach vorne. Die vollbesetzte Bank sorgte dafür, dass immer erholte Spieler auf dem Spielfeld waren. Die Hochfranken zogen nun in der Anfangsviertelstunde der zweiten Hälfte unnachahmlich davon und brachten 15 Tore Abstand zwischen sich und die Gäste. Die Halle tobte und war begeistert über die befreit aufspielende Mannschaft. Gegen Ende ließen es die Spieler nun etwas ruhiger angehen und die letzte Entschlossenheit zum Abschluss wurde nun etwas vermisst, dennoch stand die Abwehr weiter stabil und konnte weiterhin Bälle gewinnen. Allerdings wollte das Torewerfen nun nicht mehr wie vorher gelingen und die HSV-Spieler erzielten in der letzten Viertelstunde nur noch drei Tore, was aber dennoch ausreichend war um den Abstand in einem vernünftigen Rahmen zu halten. Die Gäste kamen nie näher als acht Tore an die Hausherren heran, die die Partie sehr souverän mit 32:24 gewannen.

An der Situation für die HSV hat sich weiterhin nichts geändert, die Spielvereinigung muss auch in Forchheim im letzten Saisonspiel gewinnen, um bei einem Ausrutscher der Mitkonkurrenten ihre Chance auf den Klassenerhalt zu bewahren. Die Spieler der HSV werden auf jeden Fall alles daran setzen, um auch das letzte Spiel der Saison mit zwei Punkten zu beenden, unterstützt werden sie dabei wieder von ihren treuen Fans, die bereits angekündigt haben, auch in Forchheim eine Heimatmosphäre zu erzeugen, um ihr Team nach vorne zu peitschen.

 

HSV Hochfranken: Michanek, Köhler; Fritsch (1), Schönberner (2), Stöckert, Sandner (1), Ludwig (3/3), Görlitz (1), Kempf (6), Dirr (6), Scherdel, Krauß (2), Mocker (9), Herkt (1) Zeitstrafen: HSV: 4 MTV Stadeln: 3 Rote Karte: Laser (MTV Stadeln, 33. Minute) Schiedsrichter: Kleinhenz / Wenzke (SG Garitz/Nüdlingen) - leiteten sehr gut Zuschauer: 250 Spielverlauf: 5. Minute 2:3, 12. 8:3, 20. 13:7, 25. 16:9, Halbzeit 18:11; 35. 21:13, 45. 29:14, 55. 32:21 Endstand 32:24

selb-live.de - Info HSV Hochfranken

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