4.4.2025 – Eisbären Regensburg vs. Selber Wölfe 2:1 (2:0; 0:0; 0:1); Die Selber Wölfe stehen nun in der Serie gegen die Eisbären Regensburg endgültig mit dem Rücken zur Wand. Die Eisbären starteten druckvoll in die Partie und nutzten im ersten Spielabschnitt erneut konsequent die wenigen Chancen, die sich ihnen boten zu einem 2-Tore-Vorsprung. Die Wölfe rannten zwar an und feuerten etliche Schüsse aufs Regensburger Tor, kamen aber nur noch zum Anschlusstreffer.
Eisbären kontern Wölfe aus
Die Eisbären starteten ins Spiel wie die Feuerwehr, hatten in den ersten fünf Spielminuten deutlich mehr von der Partie und kreierten einige gefährliche Offensivaktionen. Doch noch scheiterten Morley & Co. an Selbs Goalie Carr. Just als die Wölfe mehr Zugriff bekamen, fiel dann durch einen klassischen Konter das 1:0 für die Gastgeber: Schembri wurde von Gajovsky aus dem eigenen Drittel heraus auf die Reise geschickt und der quirlige Deutsch-Kanadier ließ Carr im Alleingang keine Chance. Selb verbrachte im weiteren Verlauf viel Zeit in der Offensive, hatten aber weiterhin kaum klare Torchancen. Bei Selber Abschlüssen stand entweder Neffin im Regensburger Tor goldrichtig oder die Wölfe zielten daneben. Besser machten es erneut die Donaustädter. Auf der einen Seite vergab Smith noch seine Chance nach einem Gajovsky-Fehler, während im direkten Gegenzug Wong und Moser eine zwei-auf-eins-Situation wie aus dem Lehrbuch zum 2:0 ausspielten.
Kein Vorbeikommen an Neffin
Erst ein paar Sekunden waren im mittleren Spielabschnitt von der Uhr, da stockte dem wiederum zahlreich mitgereisten Anhang der Selber Wölfe der Atem. Doch ausnahmsweise nutzten die Eisbären einen Aufbaufehler der Porzellanstädter nicht zum Torerfolg. Bis zur 30. Minute wog die Partie nun hin und her, doch weder George, Hördler, Park oder Krymskiy auf der einen, noch Trivino, Schembri oder Wong auf der anderen Seite hatten Glück im Abschluss. Ab dann bis zur zweiten Pausensirene hatten die Gäste die besseren Möglichkeiten. Allein Smith hätte die Partie leicht ausgleichen können, doch Selbs Topscorer zielte in der 35. Minute deutlich zu hoch, scheiterte in der 38. Minute in Unterzahl an Neffin und verpasste in der 39. Minute einen Querpass in aussichtsreicher Position. Doch auch Raedeke in Überzahl (37.) sowie Park und Krymsiy ließen in der Schlussminute des zweiten Drittels gute Chancen für den Anschlusstreffer liegen.
Die Wölfe hoffen
Im Schlussabschnitt bauten die Selber Wölfe mehr und mehr Druck auf Neffins Gehäuse auf. In der 46. Minute zahlte sich das dann auch endlich durch Schwambergers Anschlusstreffer zum 2:1 aus. Der Deutsch Tscheche fand mit seinem Schuss einen Regensburger Schläger und von dort ging die Scheibe unhaltbar an Neffin vorbei ins Tor. Im weiteren Verlauf scheiterten unter anderem mehrmals Peter als auch Smith und Schwamberger. Kurz vor Ende nahmen die Wölfe noch den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch die Eisbären verteidigten leidenschaftlich und erfolgreich ihr Tor.
Mannschaftsaufstellungen und Statistik
Eisbären Regensburg: Neffin (Kubik) – Schütz, Giles, Mayr, Demetz, Tippmann, Gajovsky, Köttstorfer – Preto, Trivino, Morley, Liss, Schmid, Ontl, Schembri, Moser, Wong, Slezak, Grimm, Angaran
Selber Wölfe: Carr (Weidekamp) – Heyter, Sproul, Hördler, Stowasser, Gläßl, Campbell, Raab – Miglio, Raedeke, Smith, George, Peter, Pfleger, Schwamberger, McMillan, Bassen, Krymskiy, Park, Hofmann
Tore: 9. Min. 1:0 Schembri (Gajovsky); 19. Min. 2:0 Wong (Moser, Schembri); 46. Min. 2:1 Schwamberger (Bassen)
Strafzeiten: Regensburg 8, Selb 8
Schiedsrichter: Schütz, Singer (Spiegl, Kriebel)
Zuschauer: 4.598
selb-live.de – Presseinfo Selber Wölfe, Foto: Mario Wiedel