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porzellanikon tatort selb 10261.10.2026 – Die Sonderausstellung „TATORT Porzellan(ikon). Ein Krimi in Selb“ im Porzellanikon – Staatliches Museum für Porzellan, Selb, bleibt wegen des großen Publikumszuspruchs über das ursprünglich geplante Ende hinaus geöffnet. Die als ein Ermittlungsspiel konzipierte Sonderschau kann nun noch bis zum 14. Februar 2027 besichtigt werden. 

Zum 600-jährigen Jubiläum der Stadt Selb, der Weltstadt des Porzellans, beleuchtet das Porzellanikon überraschenderweise die verborgenen und dunklen Seiten der Porzellangeschichte und bietet einen Blick in eine Schattenwelt hinter der glanzvollen und unschuldigen Fassade von Porzellan und Keramik. In der Sonderschau geht es um Verbrechen, wie Spionage, Diebstahl und Betrug mit dem „weißen Gold“.


Die Ausstellung „TATORT Porzellan(ikon). Ein Krimi in Selb“ präsentiert über 60 Exponate, darunter zahlreiche selten gezeigte Originale aus nationalen und privaten Sammlungen und zieht seit März 2026 ein breites Publikum an: Liebhaberinnen und Liebhaber von Porzellan und Keramik, kulturhistorisch Interessierte, Selberinnen und Selber, Gäste der Region, aber natürlich auch Fans von Krimis und True Crime.

Kathleen Klötzer, Kuratorin für die Wirtschafts-, Technik- und Sozialgeschichte des Porzellans und Initiatorin der Ausstellung ist privat ein Fan von True Crime. Jedes Exponat wurde von ihr sorgfältig ausgewählt, ihre kriminalhistorische Expertise bildet das Fundament der gesamten Schau.

Die Sonderausstellung „TATORT Porzellan(ikon). Ein Krimi in Selb“ ist daher als ein interaktives Spiel angelegt: Besucherinnen und Besucher übernehmen in der Ausstellung die Rolle von Ermittlerinnen und Ermittlern. Jeder Themenraum – Diebstahl, Fälschung, Spionage, Erpressung, Vergiftung, Körperverletzung – enthält Hinweise, die zum Lösen eines fiktiven Kriminalfalls führen. Dieses spielerische Konzept fügt sich nahtlos in die kriminalistische Dramaturgie ein.

Kathleen Klötzer freut sich über den Zuspruch der Öffentlichkeit: „Ich freue mich sehr, dass die Ausstellung und das begleitende Rahmenprogramm so gut angenommen werden – gerade auch von einem jungen Publikum. Mir war wichtig, dass wir neben dem spielerischen Aspekt der Ausstellung bei den Vorträgen auch aktuelle, sehr ernste Seiten von Kriminalität aufgreifen und gesellschaftlich relevante Inhalte ansprechen. Ich wünsche mir, dass solche Abende nicht nur informieren, sondern auch zum regen Austausch beitragen.“

Begleitend zur Ausstellungsverlängerung wird es weitere Abendveranstaltungen geben, die unterschiedliche Facetten von Kriminalität, Rechtsprechung und gesellschaftlichen Fragen beleuchten. Ein Vortrag im November beispielsweise wird das Thema Rechtsextremismus und Radikalisierungsprozesse zum Inhalt haben und sich mit Motiven für den Ein- und Ausstieg aus extremistischen Strukturen beschäftigen. Darüber hinaus widmen sich zwei weitere Veranstaltungen den gesellschaftlich brisanten Themen „Hate Speech“ und „Femizide“.

porzellanikon tatort selb 1026selb-live.de - Presseinfo Porzellanikon

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