Rosenthal Outlet Center Banner neu 23.05.2024

Anzeige

177461636142118.9.2026 – Für die HSV Hochfranken beginnt am morgigen Samstag die neue Handballsaison. In der Selber Realschulsporthalle treffen sowohl die Damen als auch die Herren auf den TV Gefrees. Während die Frauen um 15 Uhr den Spieltag eröffnen, beginnt für die aus der Oberliga abgestiegenen HSV-Männer um 17 Uhr das Unternehmen Bezirksoberliga.

Die Vorbereitung ist abgeschlossen, nun geht es endlich wieder um Punkte: Für die HSV Hochfranken steht am Samstag der erste große Heimspieltag der neuen Saison auf dem Programm. Dabei bekommen es beide Bezirksoberliga-Mannschaften mit demselben Gegner zu tun. Zunächst empfangen die HSV-Damen um 15 Uhr den TV Gefrees, ehe um 17 Uhr die Herren gegen die Gefreeser in ihre neue Spielzeit starten.

Vor allem bei den Männern beginnt damit ein neues Kapitel. Nach dem Abstieg aus der Oberliga kehrt die Mannschaft in die Bezirksoberliga zurück. Dabei war der Abstieg in der vergangenen Saison denkbar knapp zustande gekommen. Letztlich fehlte der HSV nur wenig zum Klassenerhalt. Nun gilt der Blick jedoch einer Spielklasse tiefer dem Neuaufbau und der Aufgabe, sich dort möglichst schnell wieder zurechtzufinden.

 

Herren setzen auf Mischung aus Erfahrung und Nachwuchs

Personell haben die Hochfranken trotz des Abstiegs einen großen Teil ihres bisherigen Kaders halten können. Gleichzeitig soll die Mannschaft schrittweise verjüngt werden. Mehrere Nachwuchsspieler, die teilweise bereits in der vergangenen Saison erste Erfahrungen bei den Herren gesammelt hatten, wurden während der Vorbereitung verstärkt eingebunden und sollen auch im Saisonverlauf ihre Einsatzzeiten erhalten.

Verantwortlich für diesen Weg ist das Trainergespann Dieter Schmidt und Julius Meinel. Dabei gibt es eine klare Aufgabenverteilung: Schmidt übernimmt den wesentlichen Teil der Arbeit von der Seitenlinie, während Meinel als Spielertrainer auch auf dem Feld Einfluss nehmen kann. Die Zusammenarbeit wurde bereits während der Vorbereitung erprobt.

In den vergangenen Monaten lag ein Schwerpunkt zunächst auf der körperlichen Grundlage. Gleichzeitig arbeitete die Mannschaft daran, ihr Spiel weiterzuentwickeln und insbesondere mit mehr Tempo und einer aktiveren Defensive aufzutreten. Entscheidend in den Vorbereitungsspielen war für das Trainerteam, die neue Ausrichtung einzuüben und gleichzeitig die jungen Spieler an das Niveau der ersten Mannschaft heranzuführen.

Bis unmittelbar vor dem Saisonstart setzte die HSV auf anspruchsvolle Testgegner. Die Entwicklung während der Vorbereitung deutet darauf hin, dass die Mannschaft in der Bezirksoberliga von Beginn an konkurrenzfähig sein möchte. Beim jüngsten Trainingsspieltag gelangen gegen die HSG Weidhausen-Ebersdorf ein deutlicher Erfolg und anschließend trotz zunehmender Belastung eine knappe Niederlage gegen die HSG Rödental/Neustadt.

Ganz ohne personelle Sorgen verlief die Vorbereitung allerdings nicht. Markus Schörner fällt mit einem Kreuzbandriss aus. Ansonsten ist der Stamm der vergangenen Saison weitgehend zusammengeblieben. Damit können Schmidt und Meinel zum Saisonstart auf eine Mannschaft zurückgreifen, die sich aus der Oberliga gut kennt und zugleich durch Nachwuchskräfte ergänzt wird.

 

Gefrees kommt mit verändertem Kader

Der erste Gegner befindet sich ebenfalls in einem personellen Umbruch. Beim TV Gefrees stehen einige Akteure der vergangenen Saison nicht mehr beziehungsweise vorerst nicht zur Verfügung. Gleichzeitig haben sich mehrere Spieler des TV Marktleugast nach der dortigen Auflösung der Männermannschaft den Gefreesern angeschlossen. Dadurch verfügt der TV wieder über die personellen Möglichkeiten, neben der ersten auch eine zweite Mannschaft für den Spielbetrieb zu stellen.

Für Gefrees steht in dieser Saison zunächst die Sicherung des Platzes in der Bezirksoberliga im Vordergrund. Der Auftakt beim Oberliga-Absteiger stellt entsprechend gleich eine anspruchsvolle Aufgabe dar.

Für die HSV wiederum wird das erste Saisonspiel zeigen, wie schnell der Wechsel zurück in die Bezirksoberliga gelingt. Die Rollenverteilung innerhalb der Mannschaft wurde in den vergangenen Monaten neu geordnet, Nachwuchsspieler wurden integriert und verschiedene taktische Möglichkeiten vorbereitet. Nun müssen sich diese Ansätze erstmals unter Punktspielbedingungen bewähren.

Ohnehin verspricht die Bezirksoberliga in dieser Saison aus hochfränkischer Sicht einiges. Neben der HSV und dem TV Gefrees gehören unter anderem die HSG Fichtelgebirge, die SG Helmbrechts/Münchberg II und Aufsteiger TSV Hof zum Teilnehmerfeld. Dazu kommen der HSC 2000 Coburg III, TV Ebern, Haspo Bayreuth II, HC Bamberg und HC Kunstadt. Für die HSV warten damit im Saisonverlauf zahlreiche regionale Duelle.

 

Neuer Trainer bei den HSV-Damen

Noch vor den Männern beginnt am Samstag die Saison für die Frauen der HSV Hochfranken. Um 15 Uhr empfangen sie ebenfalls den TV Gefrees. Auch bei ihnen hat sich während der Sommerpause einiges verändert. Mit Daniel Wiedel steht ein neuer Trainer an der Seitenlinie, der innerhalb des Vereins bestens bekannt ist. In der vergangenen Saison war Wiedel noch für die HSV-Herren verantwortlich, nun hat er die Frauenmannschaft übernommen.

Damit musste sich nicht nur die Mannschaft auf einen neuen Trainer einstellen. Auch für Wiedel bedeutet die Aufgabe eine Umstellung, da er erstmals im Frauenbereich arbeitet. Die ersten Monate wurden deshalb auch dazu genutzt, dass sich Trainer und Mannschaft aneinander gewöhnen und eine gemeinsame Spielidee entwickeln konnten.

Die Voraussetzungen dafür waren während der Vorbereitung ordentlich. Regelmäßig standen Wiedel etwa zehn bis zwölf Spielerinnen im Training zur Verfügung. Zu Beginn bildete Konditionsarbeit einen Schwerpunkt, anschließend rückten zunehmend taktische Inhalte in den Mittelpunkt.

Besonderes Augenmerk legte das Team auf die Arbeit in der Defensive. Gleichzeitig wurden im Angriff neue Varianten einstudiert. Vorrang hatte zunächst weniger das einzelne Ergebnis als vielmehr die Entwicklung klarer Abläufe, auf die sich die Mannschaft im Saisonverlauf verlassen kann.

Vier Testspiele boten die Gelegenheit, die neuen Ansätze unter Wettkampfbedingungen auszuprobieren. Die Bilanz mit einem Sieg und drei Niederlagen erzählt dabei nur einen Teil der Geschichte. Mehrere Begegnungen verliefen knapp, zudem trafen die Hochfranken auch auf höherklassige Mannschaften. Damit erhielt Wiedel ausreichend Gelegenheit, unterschiedliche Aufstellungen und taktische Varianten zu testen.

Positiv ist aus Sicht der HSV zudem die personelle Situation vor dem ersten Spieltag. Abgesehen von kleineren Blessuren kam die Mannschaft ohne größere Ausfälle durch die Vorbereitung. Damit kann der neue Trainer zum Auftakt weitgehend aus dem Vollen schöpfen.

 

Erste Standortbestimmung für beide Teams

Wie belastbar die Eindrücke aus der Vorbereitung tatsächlich sind, wird sich nun erstmals im Punktspielbetrieb zeigen. Gerade ein Saisonauftakt bringt erfahrungsgemäß einige Unwägbarkeiten mit sich. Neue Abläufe müssen unter Wettbewerbsbedingungen funktionieren, gleichzeitig fehlt beiden Mannschaften noch der Rhythmus einer laufenden Saison.

Für die HSV-Damen ist die Partie gegen Gefrees deshalb auch eine erste Standortbestimmung unter ihrem neuen Trainer. Nach den Wochen des Trainings wird sich zeigen, wie gut die veränderten Abläufe bereits greifen und in welchen Bereichen in den kommenden Wochen noch nachjustiert werden muss.

Bei den Herren steht dagegen neben dem Saisonstart insbesondere die Rückkehr in die Bezirksoberliga im Mittelpunkt. Nach dem knappen Abstieg haben die Verantwortlichen auf Kontinuität im Kader und zugleich auf eine stärkere Einbindung der eigenen jungen Spieler gesetzt. Die Vorbereitung ist abgeschlossen – ab Samstag zählt das Ergebnis.

Damit bekommt das Selber Publikum zum Start in die neue Spielzeit gleich ein komplettes Handballprogramm geboten. Um 13 Uhr eröffnet die männliche C-Jugend den Nachmittag in der Realschulsporthalle mit einem Punktspiel gegen Bamberg. Um 15 Uhr folgen die HSV-Damen gegen den TV Gefrees und um 17 Uhr beginnt das Bezirksoberliga-Duell der HSV-Herren gegen den TV Gefrees.

 

FacebookXingTwitterLinkedIn