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mittelschule selb 0426128.4.2026 - Wie schnell ein kleines Feuer außer Kontrolle geraten kann und wie man sich im Ernstfall richtig verhält – das konnten die Schülerinnen und Schüler der 5. bis 8. Jahrgangsstufe der Dr.-Franz-Bogner-Mittelschule Selb bei den eindrucksvollen Vorführungen des „Info-Mobils Handfeuerlöscher“ des Landesfeuerwehrverbandes Bayern hautnah erleben.

Die mobile Präventionsmaßnahme machte an der Schule Station und vermittelte auf anschauliche und zugleich eindringliche Weise grundlegendes Wissen rund um Brandgefahren, Rauchentwicklung und richtiges Verhalten im Notfall.

Organisiert und präsentiert wurde das Projekt von Stefan Kießling vom Landesfeuerwehrverband. Mit großer Fachkenntnis und einem Gespür für die Zielgruppe gelang es ihm, die Jugendlichen nicht nur zu informieren, sondern sie aktiv einzubinden. In realitätsnahen Demonstrationen zeigte er unter anderem, wie schnell sich Rauch in einem Raum ausbreitet und welche Gefahren dabei entstehen. Besonders eindrucksvoll – der Vergleich zwischen einem kontrollierten Kleinbrand und dessen möglicher Entwicklung ohne Eingreifen. Ebenso beeindruckend war die Demonstration einer Fettbrandexplosion und der Explosion einer Spraydose.

Ziel der Veranstaltungswoche war es, das Bewusstsein für Brandschutz frühzeitig zu schärfen. „Prävention ist der beste Schutz“, lautete die zentrale Botschaft. Denn wer Gefahren erkennt, kann sie vermeiden – und im Ernstfall richtig reagieren. Gerade für Kinder und Jugendliche ist dieses Wissen von großer Bedeutung, da sie häufig zu den besonders gefährdeten Personengruppen zählen.

Perfekt ergänzt wurde das Programm durch einen „Tag der Hilfsorganisationen“, der ebenfalls im Pausenhof stattfand. Vertreter der DLRG, des Roten Kreuzes, der Bergwacht Schönwald, der Wasserwacht, des Technischen Hilfswerks (THW) sowie der Feuerwehren aus Selb, Schönwald und Erkersreuth präsentierten ihre vielfältigen Aufgabenbereiche. Und genau das wurde begeistert angenommen. Ob ein Blick ins Innere der Einsatzfahrzeuge, das Ausprobieren von Sirenen oder das Erkunden technischer Ausrüstung – an vielen Stationen durfte selbst Hand angelegt werden. Die Organisationen nahmen sich viel Zeit, erklärten geduldig ihre Aufgaben und gaben spannende Einblicke in ihren Alltag.

Neben der Informationsvermittlung spielte auch die Nachwuchsgewinnung eine wichtige Rolle. Viele der Organisationen sind auf ehrenamtliches Engagement angewiesen – und setzen daher gezielt auf die Ansprache junger Menschen. Die Begeisterung war spürbar. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse und stellten neugierige Fragen. Aber nicht nur alle Schülerinnen und Schüler der Dr.-Franz-Bogner-Mittelschule Selb konnten den Kontakt zu den Hilfsorganisationen herstellen, auch die Kinder der Dr.-Franz-Bogner-Grundschule und der Siebensternschule nutzten die Gelegenheit zu einem Besuch im Pausenhof der Mittelschule.

Die Kombination aus theoretischer Aufklärung, praktischer Demonstration und persönlichem Austausch machten diesen Tag und die gesamte Brandschutzwoche zu einem vollen Erfolg. Die Schule setzte damit ein starkes Zeichen für Sicherheitsbewusstsein und gesellschaftliches Engagement und zeigte, wie wichtig es ist, junge Menschen frühzeitig für Verantwortung und Hilfeleistung zu sensibilisieren.

Für zusätzliche Freude sorgte die Tatsache, dass unter den Helferinnen und Helfern viele aktuelle, aber auch ehemalige Schülerinnen und Schüler der Dr.-Franz-Bogner-Mittelschule Selb waren. Ihr Engagement zeigte eindrucksvoll, wie nachhaltig die Verbundenheit zur Schule und zur Gemeinschaft sein kann.

Der „Tag der Hilfsorganisationen“ war somit nicht nur informativ, sondern auch inspirierend – und vielleicht für den einen oder die andere der erste Schritt in Richtung eines eigenen, ehrenamtlichen Engagements.

mittelschule selb 04261selb-live.de – Presseinfo Mittelschule Selb

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