Banner 300x125

Rosenthal Outlet Center Banner neu 23.05.2024

ninavonc outlet selb jobanzeige

Anzeige

eva enders kulturamt selb 042222.4.2022 – Im zarten Alter von fünf Jahren stand Eva Enders schon das erste Mal auf der großen Bühne des Rosenthal-Theaters. Nun möchte sie dazu beitragen, nach der schweren Zeit der Pandemie die kulturelle Einrichtung wieder zu beleben. Als neue Leiterin des Kulturamts der Stadt Selb hat sie Visionen, das Interesse für das Selber Theater zu wecken.

40 Jahre wird das Rosenthal-Theater in diesem Jahr. Gefeiert wird dieses Jubiläum Anfang Oktober unter anderem mit einem Tag der offenen Tür. Verantwortlich für diese wie auch alle weiteren Veranstaltungen in diesem Schauspielhaus ist seit kurzem Eva Enders. Sie hat die Nachfolge des langjährigen Kulturamtsleiter Hans-Peter Goritzka angetreten, der Ende März in den Ruhestand verabschiedet wurde. Natürlich sei das kein leichtes Erbe, aber schon jetzt weiß sie es sehr zu schätzen, ein eingespieltes Team von ihm mit übernommen zu haben.

Dem ein oder anderen Theaterbesucher dürfte der Name Eva Enders durchaus schon geläufig sein. Mit Gitarrenspiel und Gesang war sie schon einige Male bei Veranstaltungen in Selb zu sehen und zu hören. 1988 in Volkach geboren und schließlich in Selb aufgewachsen, studierte sie Gitarre und Sologesang in den Niederlanden. An der Humboldt-Universität zu Berlin folgte das Masterstudium in Musikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Musikwirtschaft und kulturelle Institutionen. Und zuletzt erwarb sie sich per Fernstudium fachliche Kenntnisse im Bereich des Journalismus. Derweil war Eva Enders bis zu ihrer Anstellung im Kulturamt unter anderem als Lehrkraft für Gesang, Gitarre und Kammermusik an der Musikschule der Stadt Selb beschäftigt.

„Unser Theater und dessen Kulturprogramm ist kein Selbstzweck, es ist für die Menschen da“, möchte sie eine sorgsame Gastgeberin sein. Dabei will sie vor allem mit den Leuten ins Gespräch kommen. „Denn in meiner Vision ist ein Theater ein Ort der Unterhaltung, der Entspannung, der Muße, aber nicht nur. Theater kann mehr“, ist sie überzeugt. „Es ist ein Ort des Gesprächs, des Dialogs, der verbalen Auseinandersetzung mit verschiedenen Standpunkten und gleichzeitig auch ein Ort des menschlichen Miteinanders, welches von gegenseitigem Respekt, Toleranz und Empathie geprägt ist!“

Das Programm für die Spielzeit 2022/23 wurde noch von ihrem Vorgänger geplant. Somit bleibe Zeit, die Programmplan der darauffolgenden Saison anzugehen. Und klar möchte auch die neue Kulturamtsleiterin auf die bewährte breite Mischung aus Comedy, Kabarett, Konzerten, Shows, Opern, Operette, Musical und Tanz setzen. Doch auch neue Formate wie Improtheater, Hybrid- oder Cross-Over-Projekte bis hin zu einem Digital Concert Hall sollen Einzug halten. Für jeden Geschmack werde etwas dabei sein. Verstärken möchte sie außerdem das Angebot im Bereich Kinder- und Jugendtheater. Mehr genutzt werden soll zudem die komplette Infrastruktur des Theaters, sprich neben dem großen Saal auch die Hinterbühne, das Foyer oder gar der Balkon. Hinzu könnten mehr Begleitangebote wie eine Konzerteinführung, Gesprächsangebote mit den Künstlern, Workshops und vieles mehr geschaffen werden. Das Theater soll interaktiver werden. „Mir ist es wichtig, dass sich unsere Besucherinnen und Besucher mit ihren Ideen einbringen können. Ich habe offene Ohren für Wünsche und Anregungen und freue mich auch über Kritik“, setzt Eva Enders auf ein Miteinander.

Neben der Programmgestaltung wird auch das Thema Digitalisierung viel Zeit in Anspruch nehmen. Neben den stationären Vorverkaufsstellen, die in Selb ab der neuen Saison im „Heimateck“ und beim „Forum Selb erleben“ zu finden sein werden, soll das Online-Ticketing intensiviert werden. Auch an einem Konzept für die Bewerbung der Veranstaltungen einschließlich über eine mögliche eigene Webseite und die Nutzung der sozialen Medien werde gearbeitet.

„Es gibt viel zu tun“, haben Eva Enders und ihre Mitarbeiterin im Kulturamt, Barbara Breckova, viele Ideen. „Aber bekanntlich braucht es Zeit, diese auch umzusetzen, da oft viel Arbeit dahintersteckt“, freut sich die Kulturamtsleiterin auf ihre neue Aufgabe und möglichst bestens gefüllte Ränge im Rosenthal-Theater, das Platz für bis zu 600 Besucher bietet.

eva enders kulturamt selb 0422selb-live.de – Michael Sporer 

 

FacebookXingTwitterLinkedIn