20.9.2026 - Selber Wölfe vs. EC Peiting 5:6 n.V. (1:3; 3:0; 1:2; 0:1); Die 1848 Zuschauer erlebten zum Heimspielauftakt ein Wechselbad der Gefühle. Nachdem man im ersten Drittel noch einen 3-Tore-Rückstand einstecken musste, kämpfte sich das Rudel in die Partie und konnte diese zwischenzeitlich sogar auf 5:3 drehen. Doch die Peitinger gaben sich nicht geschlagen, erkämpften sich den Ausgleich. In der Overtime trafen die Gäste nach gerade einmal 15 Sekunden.
Gäste starten frischer
Der Start ging klar an die Gäste aus Peiting. Gut eine Minute war gespielt, schon schockte Dibelka mit dem schön herausgespielten 0:1 die Selber Defensive. Kaum hatten auch die Wölfe in Person von Klöpper erstmals offensiv in Erscheinung treten können, erhöhte Ex-Wolf Naumann im Gegenzug auf 0:2. Damit noch nicht genug: Reimer nutzte einen Selber Puckverlust hinter dem Kasten von Weidekamp aus und stellte auf 0:3 für Peiting. Aufwind bekam das Selber Rudel dann im Powerplay: Ein Pauker-Abfälscher, den man auf Selber Seite bereits hinter der Linie gesehen haben wollte, wurde nach Videobeweis nicht anerkannt. Wenig später verwertete Rubin seinen eigenen Rebound dann doch noch zum 1:3. In zwei weiteren Überzahlgelegenheiten sprang jedoch nichts Nennenswertes mehr heraus, sodass es mit dem Zwei-Tore-Rückstand in die erste Pause ging.
Wölfe drehen das Spiel
Im Mittelabschnitt kamen die Wölfe deutlich besser aus der Kabine. Defensiv stand man stabiler und in der Offensive fand man nun auch Wege durch die Peitinger Abwehrformationen. So war es in der 24. Minute erneut Rubin, der sich die Scheibe in der neutralen Zone eroberte und mit einem satten Schuss zum Selber Anschlusstreffer in den Maschen unterbrachte. Müller markierte in der 30. Minute mit einem platzierten Schuss den Ausgleich und stellte im Powerplay eine Minute vor Drittelende sogar auf 4:3 – der missglückte Start war damit endgültig wettgemacht und die Partie zu Selber Gunsten gedreht.
Peiting siegt in der Overtime
Den Schwung aus dem Mittelabschnitt nahmen die Wölfe mit ins Schlussdrittel. Thal brachte den Puck in der 42. Minute auf ECP-Keeper Oswald, dem die Scheibe durch die Schoner zum 5:3 rutschte. Doch Peiting drückte wieder, und einmal mehr war es Naumann, der in der 51. Minute zum 5:4 verkürzte, während Müller in der Kühlbox Platz nehmen musste. Und als in der 55. Minute das Wolfsrudel die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel brachte, schob Reimer den Puck zum 5:5-Ausgleich über die Linie. Damit ging es in die Overtime, wo die Gäste gerade einmal 15 Sekunden brauchten, um in Person von MacKinnon zum Siegtreffer einzunetzen.
Mannschaftsaufstellungen und Statistik
Selber Wölfe: Weidekamp (Rose) – Gläßl, Tramm, Müller, Raab, Hördler, Sturm, Ulrich, Elwing – Giesl, Rubin, Brown, Klöpper, Weiß, Kuqi, Pauker, Thal, Gelke, Klughardt, Bauer, Krieger
EC Peiting: Oswald (Steffen) – Gretz, Mayr, Holzmann, Rieger, Jakob, Mayer – MacKinnon, Briere, Naumann, Reimer, Heger, Dibelka, Glas-Bader, Gohlke, Diebolder, Richter, Czogallik, Krutsch
Tore: 2. Min. 0:1 Dibelka (Heger, Reimer); 6. Min. 0:2 Naumann (MacKinnon); 11. Min. 0:3 Reimer (Heger); 14. Min. 1:3 Rubin (Müller, Tramm; 5/4); 24. Min. 2:3 Rubin (Sturm, Giesl); 30. Min. 3:3 Müller (Klöpper, Gelke); 40. Min. 4:3 Müller (5/4); 42. Min. 5:3 Thal (Krieger, Pauker); 51. Min. 5:4 Naumann (Heger; 5/4); 56. Min. 5:5 Reimer (Rieger); 61. Min. 5:6 MacKinnon (Holzmann, Reimer)
Strafzeiten: Selb 8, Peiting 8 + Spieldauer (Briere)
Schiedsrichter: Reitz, Lender (Herrmann, Worotnikow)
Zuschauer: 1.848
selb-live.de – Presseinfo Selber Wölfe, Foto: Mario Wiedel


