12.9.2026 – ERSC Amberg vs. Selber Wölfe 1:2 (0:0; 1:0; 0:2); Die Selber Wölfe hatten beim ERSC Amberg ihre liebe Mühe. Der Bayernligist witterte nach anfänglichem Abwarten seine Chance und nutzte diese auch. Im Schlussabschnitt legte das Wolfsrudel dann noch einmal eine Schippe drauf, drehte die Partie und brachte die knappe Führung gegen die engagierten Oberpfälzer über die Zeit.
Torloser Beginn
Im ersten Spielabschnitt waren die Selber Wölfe erwartungsgemäß über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft. Allerdings fehlte Lahtinen, Kuqi & Co. im Abschluss noch die letzte Genauigkeit oder es war beim aufmerksamen Baetge zwischen den Amberger Pfosten Endstation. Die Gastgeber waren auf der anderen Seite bei ihren Angriffsbemühungen durchaus gefährlich. So war Wölfe-Goalie Rose mehrmals gefordert, hatte aber keine Mühe, die Amberger Abschlüsse abzuwehren. Großer Wermutstropfen für die Selber Wölfe: Valasek schied bereits in der sechsten Minute verletzt aus.
Löwen wittern und nutzen ihre Chance
Die Wild Lions bekamen – bedingt durch Strafen und eine gewisse Passivität der Selber Wölfe – zu Beginn des zweiten Abschnitts mehr Zugriff zum Spiel und setzten sich ein ums andere Mal in der Angriffszone fest. Das Chancenplus lag nun klar auf Seiten der Gastgeber, die unter anderem durch Bitomsky Rose mit ordentlich Arbeit eindeckten. Nun waren es die Wölfe, die durch Kuqi in Unterzahl und durch Pauker nach schönem Zusammenspiel mit Bauer nur sporadisch gefährlich vor dem Amberger Tor auftauchten. In der 30. Minute nahm Selbs Headcoach Huber eine Auszeit und schien mit dieser Maßnahme sein Wolfsrudel auch wachgerüttelt zu haben. Lahtinen, Rubin, Sturm und Bauer verfehlten das Gehäuse aber knapp oder scheiterten am zwischenzeitlich für Baetge eingewechselten Kubik. Doch ausgerechnet jetzt schlugen die Gastgeber durch L. Krieger nach einem schönen Spielzug über Walkom und Fensterstock eiskalt zu und stellten den Spielstand auf 1:0. Die Wölfe bissen sich dagegen in Person von Klughardt, Pauker und Bauer weiter die Zähne aus.
Lahtinen und Ziesche drehen das Spiel
Natürlich wollten die Selber Wölfe keinesfalls mit einer Niederlage im Gepäck die Heimreise antreten. Und als Amberg die zweite Strafe an diesem Abend gezogen hatte, netzte Lahtinen per Direktabnahme auf Zuspiel von Sturm zum Ausgleich ein. Doch dieser Treffer war noch kein echter Brustlöser für Selb, denn auf der anderen Seite klopfte L. Krieger am Pfosten an – Glück für Selb. Im weiteren Verlauf scheiterten zweimal Ziesche und Gläßl, ehe erstgenannter in der 58. Minute auf Zuspiel von Sturm den Selber Siegtreffer erzielte.
Mannschaftsaufstellungen und Statistik
ERSC Amberg: Baetge (ab 30. Min. Kubik) – Silbermann, Vait, Schmitt. Schmidt, Gimmel, Feder, Salinger – Fensterstock, Gulda, Broll, L. Krieger, Baranovskis, Schröpfer, Klughardt, Rolsing, Bieda, Bitomsky, Walkom, D. Krieger
Selber Wölfe: Rose (Weidekamp) – Gläßl, Tramm, Müller, Raab, Hördler, Sturm, Ulrich – Lahtinen, Rubin, Brown, Pauker, Valasek, Gelke, Kuqi, Ziesche, Klughardt, Bauer
Tore: 35. Min. 1:0 L. Krieger (Walkom, Fensterstock); 46. Min. 1:1 Lahtinen (Sturm, Brown; 5/4); 58. Min. 1:2 Ziesche (Sturm)
Strafzeiten: Amberg 4, Selb 10
Schiedsrichter: Engmann, Tratz (Gerth, Maschke)
Zuschauer: 418
selb-live.de – Presseinfo Selber Wölfe; Foto: Pauline Manzke


