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selber woelfe Lahtinen30.4.2026 – Die Selber Wölfe binden einen ihrer effektivsten und mannschaftsdienlichsten Akteure: Niko Lahtinen erhält nach einer starken ersten Saison einen Anschlussvertrag. Der Finne überzeugte nicht nur mit Einsatz und Defensivarbeit, sondern auch mit 74 Scorerpunkten – als zweitbester Punktesammler des Teams.

Ein bewusstes Bekenntnis zu Selb

Die Vertragsverlängerung von Niko Lahtinen war für beide Seiten eine logische Konsequenz. „Es war eine einfache Entscheidung, ein weiteres Jahr in Selb zu unterschreiben, weil für mich einfach das Gesamtpaket passt“, erklärt der Finne. Besonders die infrastrukturellen Bedingungen haben ihn überzeugt: „Ich bin Eishockeyspieler und will Eishockey spielen – wir haben hier eine sehr gute Halle, gute Trainingsmöglichkeiten, ein starkes Umfeld und tolle Fans.“ Auch abseits des Eises fühlt sich der 30-Jährige wohl: „Ich mag die Stadt und die Natur rundherum, und überall trifft man auf gute Menschen. Das macht es zu einem richtig guten Ort für mich.“

 

Kontingentspieler ohne Allüren

Bemerkenswert an Niko Lahtinens Premierensaison bei den Selber Wölfen war vor allem seine Einstellung. Als Importstürmer hätte er problemlos eine exponiertere Rolle einfordern können, dennoch führte er über lange Zeit die dritte Sturmreihe an. Für ihn selbst spielt die Reihen-Zugehörigkeit jedoch keine Rolle: „Ich finde, es ist egal, ob man in der ersten, zweiten, dritten oder vierten Reihe spielt. Jede Rolle ist wichtig für den Erfolg der Mannschaft.“ Entscheidend sei stets nur eines gewesen: „Egal in welcher Reihe ich gespielt habe, ich habe immer versucht, mein Bestes zu geben und dem Team so gut wie möglich zu helfen.“

 

Defensive Arbeit als Selbstverständnis

Der Linksschütze zeichnete sich nicht nur offensiv aus, sondern auch durch kompromisslose Arbeit ohne Puck. Situationen, in denen er defensiv nachsetzte oder sogar für den bereits geschlagenen eigenen Torhüter auf der Linie klärte, sind vielen Fans in Erinnerung geblieben. Der Finne sieht genau darin einen Schlüssel zum Erfolg: „Es freut mich natürlich, wenn die Fans solche Szenen wahrnehmen, und ich bin auch stolz darauf. Aber genau das ist es, was man tun muss, um Spiele zu gewinnen.“

Für Niko Lahtinen gehört beides untrennbar zusammen: „Jeder muss offensiv und defensiv seinen Beitrag leisten – ich versuche einfach, das so gut wie möglich zu erfüllen.“

 

Ein Führungsspieler im besten Sinne

Nicht nur auf dem Eis, sondern auch im Mannschaftsgefüge nimmt Niko Lahtinen eine wichtige Rolle ein. Das unterstreicht auch der Sportliche Leiter der Selber Wölfe, Frank Hördler: „Niko Lahtinen ist ein Führungsspieler im besten Sinne. Er füllt eine Schlüsselposition aus, weil er Leistung, Einsatzbereitschaft und Teamdienlichkeit vereint. An seiner Einstellung können sich gerade junge Spieler hervorragend orientieren.“ Damit verkörpert der Finne genau den Spielertyp, auf den die Selber Wölfe auch künftig setzen möchten.

 

Zweitbester Scorer – doch der Blick gilt dem Team

Mit 74 Scorerpunkten in 59 Spielen beendete der finnische Stürmer die Saison als zweitbester Punktesammler der Selber Wölfe. Für ihn persönlich sind solche Zahlen jedoch zweitrangig: „Natürlich bin ich über die Punkte nicht unglücklich, aber ich habe das Gefühl, dass wir als Team nicht genug erreicht haben.“ Der Stürmer macht klar, worauf es für ihn ankommt: „Wir sind nicht bis ganz nach oben gekommen – und das ist letztlich das Einzige, was zählt. Punkte sind ein Bonus, aber das Wichtigste ist, dass die Mannschaft gewinnt.“

 

Klare Ziele für die neue Saison

Der Blick richtet sich nun nach vorne. An seinen Zielen lässt Niko Lahtinen keinen Zweifel: „Ich will gewinnen – das ist das Ziel. Man will aufsteigen und die Meisterschaft gewinnen, und genau deshalb bin ich hier.“ Für den persönlichen Bereich bleibt der Finne bodenständig: „Mein persönliches Ziel ist es, gesund zu bleiben und die ganze Saison für das Team spielen zu können. Das ist das Wichtigste.“

selber woelfe Lahtinenselb-live.de – Presseinfo Selber Wölfe, Foto: Mario Wiedel

 

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