17.2.2026 – Stuttgart Rebels vs. Selber Wölfe 5:7 (1:1; 1:3; 3:3); Die Selber Wölfe machten es durch individuelle Fehler bei ihrem Auswärtsspiel unnötig spannend ehe sie mit einem Sieg im Gepäck die Heimreise antreten konnten.
Wölfe bringen Überlegenheit nicht aufs Tableau
Die Selber Wölfe starteten trotz der langen Anreise gut in die Partie und hatten durch Kuqi in der vierten Minute die erste Großchance. Der Schuss fand den Weg aber nur ans Torgestänge. Drei Minuten später war es erneut Kuqi, der Torgefahr ausstrahlte, jedoch abermals nicht von Erfolg gekrönt wurde. Kurz darauf musste Lahtinen einen harten, aber nach Ansicht der Unparteiischen fairen Check einstecken. Die Wölfe antworteten auf diese Aktion mit dem Führungstreffer: Tabert bediente den mitgelaufenen Gauch, der den Puck platziert zum 0:1 ins Tor setzte. Die Wölfe bestimmten weiter das Spiel, Stuttgart kam nur zu wenigen Entlastungsangriffen. In der 18. Minute war es dann aber Pronin, der in Überzahl den zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaften Ausgleich für die Rebels erzielen konnte. Zuvor hatte Müller zwar die Scheibe erobert, sein Befreiungsversuch blieb aber bei einem Gegenspieler hängen.
Schutz-Doppelpack bringt die Führung
Nach Chancen durch Lahtinen (dreimal) auf Selber Seite sowie Geidl und Gorontzy-Slack auf Stuttgarter Seite war es Root, der einen Fehler von Kuqi in der eigenen Zone eiskalt bestrafte und durch seinen Treffer zum 2:1 den Spielverlauf vollkommen auf den Kopf stellte. Die Wölfe blieben aber ruhig und glichen – nachdem kurz vorher Pauker noch ein Zuspiel von Lahtinen verpasst hatte – den Spielstand durch Spitzner wieder aus. Gelke hatte vorher die Scheibe gut gegen zwei Rebels behauptet und seinen Sturmkollegen mustergültig bedient. In der 34. Minute war es Schutz, der von Lahtinen geschickt wurde und seine Farben wieder in Führung brachte. Quasi mit der Pausensirene schlug der Selber Topscorer erneut zu: Gelke gewann ein Anspiel in der Angriffszone und Schutz hämmerte die Scheibe per Direktabnahme zum 2:4 in die Maschen.
Verrückter Schlussabschnitt
Im Schlussabschnitt überschlugen sich förmlich die Ereignisse. Zunächst waren es die Gastgeber, die mit drei Treffern innerhalb von 142 Sekunden einen 2-Tore-Rückstand in eine Führung drehten. Doch nur eine halbe Minute später glich Pauker nach feiner Einzelleistung erneut aus. Selb sortierte sich nun wieder und nutzte ein Powerplay in der 58. Minute durch Schutz per Direktabnahme zum erneuten Führungstreffer an diesem Abend. Stuttgart setzte nun alles auf eine Karte und nahm den Torwart zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Dies nutzte Kuqi 50 Sekunden vor Spielende als er allen Gegenspielern enteilt war und den Puck zur endgültigen Entscheidung einnetzte.
Mannschaftsaufstellungen und Statistik
Stuttgart Rebels: Vieregge (Rödel) – Ritter, Montgomery, Kirchhoff, Fischer, Renke, Holden, Yamak, Hess – Geidl, Blais, Lammel, Bloem, Gorontzy-Slack, Poncelet, Herm, Fa. Renner, Pronin, Fl. Renner, Root, Kreps
Selber Wölfe: Wiens (Weidekamp) – Müller, Tramm, Gauch, Raab, Kassay-Kezi, Hördler – Kuqi, Nemec, Valasek, Pauker, Lahtinen, Schutz, Spitzner, Gelke, Tabert, Klughardt, Ziesche, Bauer
Tore: 9. Min. 0:1 Gauch (Tabert, Gelke); 18. Min. 1:1 Pronin (Poncelet, Gorontzy Slack; 5/4); 27. Min. 2:1 Root (Kreps, Kirchhoff); 28. Min. 2:2 Spitzner (Gelke, Tabert); 34. Min. 2:3 Schutz (Lahtinen, Pauker); 40. Min. 2:4 Schutz (Gelke; 5/4); 49. Min. 3:4 Gorontzy-Slack (Kirchhoff, Fischer); 50. Min. 4:4 Poncelet (Bloem, Gorontzy-Slack); 51. Min. 5:4 Montgomery (Fl. Renner, Hess); 51. Min. 5:5 Pauker (Schutz, Gauch); 58. Min. 5:6 Schutz (Lahtinen, Spitzner; 5/4); 60. Min. 5:7 Kuqi (Müller, Gelke; empty net)
Strafzeiten: Stuttgart 6, Selb 8
Schiedsrichter: Anselm, Singaitis (Schwebius, Krumpholz)
Zuschauer: 507
selb-live.de – Presseinfo Selber Wölfe; Foto: Pauline Manzke
Alle weiteren Spiele
EV Füssen – EV Lindau Islanders 2:0 (0:0, 0:0, 2:0)
Tore: 1:0 (45.) Boyko, 2:0 (56.) Linden; Strafminuten: Füssen 4, Lindau 8; Zuschauer: 631.
EHF Passau Black Hawks – ECDC Memmingen Indians 0:6 (0:2, 0:3, 0:1)
Tore: 0:1 (3.) Pfalzer, 0:2 (15.) Fern, 0:3 (23.) Krymskiy, 0:4 (36.) Brassard, 0:5 (39.) Ouderkirk, 0.6 (53.) Pfalzer; Strafminuten: Passau 10, Memmingen 4; Zuschauer: 521.
Heilbronner Falken – SC Riessersee 2:1 n.P. (0:0, 0:0, 1:1; 0:0/1:0)
Tore: 1:1 (49.) Cabana, 1:1 (56.) Armstrong-Kingkade, 2:1 (GWS) Cabana; Strafminuten: Heilbronn 6, Riessersee 6; Zuschauer: 790.
Tölzer Löwen – Erding Gladiators 3:6 (1:1, 0:2, 2:3)
Tore: 0:1 (8.) Eberhardt, 1:1 (8.) Fischhaber, 1:2 (24.) Schmidpeter, 1:3 (34.) Pfleger, 1:4 (43.) Pfenninger, 2:4 (46.) Sauer, 2:5 (50.) Hobbs, 3:5 (54.) Sauer, 3:6 (60.) Hobbs; Strafminuten: Bad Tölz 6, Erding 4; Zuschauer: 1.432.
EC Peiting – Deggendorfer SC 0:5 (0:1, 0:2, 0:2)
Tore: 0:1 (5.) D. Jackson, 0:2 (32.) Hafenrichter, 0:3 (33.) Stloukal, 0:4 (54.) Humberstone, 0:5 (59.) T. Jackson; Strafminuten: Peiting 14, Deggendorf 6; Zuschauer: 508.
onesto Bayreuth Tigers – Höchstadt Alligators 6:3 (3:0, 2:2, 1:1)
Tore: 1:0 (9.) Brown, 2:0 (14.) Spacek, 3:0 (17.) Hammerbauer, 4:0 (24.) Bollers, 4:1 (24.) Gron, 4:2 (32.) Zap, 5:2 (49.) Brown, 5:3 (52.) Swinnen, 6:3 (56.) Brown; Strafminuten: Bayreuth 8, Höchstadt 10; Zuschauer: 1.097.



