18.3.2025 – Das „Ascher Land“ ist bei vielen Einheimischen eher eine „Terra incognita“, ein unbekanntes Gebiet. Dabei verfügt der Landstrich über ein reiches historisches und kulturelles Erbe. Dem nachzuspüren, ist das Anliegen eines Films von Reinhard Dengler, der am 28. März um 19:00 Uhr im FAM (EJF-Familienzentrum) in der Karl-Marx-Str. 8 in Selb gezeigt wird. Gemeinsam laden der Verein „SelbKultur“ und der Seniorenbeirat Selb zu dieser Veranstaltung herzlich ein (Dauer: ca. 75 Minuten, Eintritt frei).
Nach einer kurzen Einführung über Lage und Geschichte der Region startet die Rundreise von Selb Plößberg aus. Die Stadt Aš (Asch) – seit Kurzem Partnerstadt von Selb – nimmt als erste Station einen breiten Raum ein. Danach geht es über Krásná (Schönbach) zum westlichsten Punkt Tschechiens und nach dem verlorenen Dorf Újezd (Mähring) weiter zum Dreiländereck.
Hranice (Roßbach) mit seiner beeindruckenden Industriegeschichte darf ebenso wie Pastviny (Friedersreuth) und Studanka (Neuenteich) nicht ausgelassen werden. Auffallende und besuchenswerte Bauwerke rund um Podhradi (Neuberg) stehen neben Doubrava (Grün), Kopaniny (Krugsreuth), Dolny Paseky (Niederreuth) und Horny Paseky (Oberreuth) anschließend auf dem Reiseplan, bevor es über Vernéřov (Wernersreuth), Mokřiny (Nassengrub) und Nebesa (Himmelreich) in den südlichen Teil des Ascher Landes geht. Von der Quelle der Weißen Elster (Pramen Bílý Halštrov) über Skalka führt der Film noch in den Süden des Ascher Ländchens nach Hazlov (Haslau), bevor Ausschnitte aus dem Festzug anlässlich des 150. Stadtjubiläums von Asch zu sehen sind.