6.3.2025 - Rund 388 Millionen Christen leben derzeit weltweit in Ländern der Verfolgung. Die evangelische Kirchengemeinde Erkersreuth und die katholische Pfarreiengemeinschaft Herz Jesu und Heilig Geist Selb laden nun zu einer Ausstellung und einem Vortrag über Christenverfolgungen ein, die auf das Leid der verfolgten Christen weltweit aufmerksam machen will.
Von Samstag, 28. März, bis Dienstag, 14. April, ist in der evangelischen Kirche Zum Guten Hirten in Selb-Erkersreuth die Ausstellung „Verfolgte Christen weltweit“ des internationalen Hilfswerks „Kirche in Not“ zu sehen. Darin werden einige Länder vorgestellt, in denen Christen besonders unter Diskriminierung, Unterdrückung und Verfolgung leiden. „Kirche in Not“ setzt sich für unterdrückte und verfolgte Christen und das Menschenrecht auf Religionsfreiheit ein.
Die Eröffnung der Ausstellung ist am 28. März um 17 Uhr mit einer ökumenischen Andacht im Gedenken an Märtyrer von früher und heute, die von den beiden Pfarrern Dr. Jürgen Henkel und Thomas Fischer gemeinsam gestaltet wird. Die Schau kann bereits ab 16 Uhr besichtigt werden. Überwiegend vor und nach den Gottesdiensten der evangelischen Gemeinde besteht im Ausstellungszeitraum die Möglichkeit, die Ausstellung anzuschauen.
Zum Abschluss der Ausstellung wird Stefan Stein, Referent bei „Kirche in Not“, einen bebilderten Vortrag halten, in dem er auf die Situation in einigen Brennpunktländern der Christenverfolgung eingehen wird. Dieser beginnt am Dienstag, 14. April, um 19 Uhr in der Kirche Zum Guten Hirten. Der Eintritt zu Ausstellung und Vortrag ist frei, Spenden für die Arbeit des Hilfswerks sind erbeten.
Wie aktuell das Thema „Christenverfolgung“ ist, zeigen Beispiele aus Nigeria, wo es wiederholt zu Angriffen auf Kirchen und Gläubige kommt. Millionen Menschen sind auf der Flucht und leben in riesigen Flüchtlingscamps. Seit mehr als 15 Jahren verübt vor allem die islamistische Terrorgruppe „Boko Haram“ im Norden und Nordosten des Landes gezielt Anschläge auf Kirchen und kirchliche Einrichtungen.
Auch in anderen Teilen der Welt können Christen ihren Glauben nur unter Gefahren und großen Einschränkungen leben, wie zum Beispiel in China oder Pakistan. Das Christentum in Irak und Syrien droht nach jahrelangem Terror und Krieg sogar auszusterben. Viele Christen sind auf der Flucht oder leben in Flüchtlingslagern – in einer Region, in der die Wurzeln des Christentums bis in die Zeit der Urkirche zurückreichen.
„Kirche in Not“ unterstützt jedes Jahr etwa 5500 Projekte in über 130 Ländern. Das Hilfswerk finanziert sich rein aus Spenden.
Info:
Die Ausstellung in der Kirche Zum Guten Hirten Erkersreuth ist zu folgenden Zeiten zu sehen:
Samstag, 28. März: 16-17 Uhr
Palmsonntag, 29. März: 11-12 Uhr, 14-15 Uhr
Mittwoch, 1. April: 17-19 Uhr
Karfreitag, 3. April: 11-12 Uhr
Karsamstag, 4. April: 13-15 Uhr
Ostersonntag, 5. April: 11-12 Uhr
Donnerstag, 9. April: 17-19 Uhr
Freitag, 10. April: 14-16 Uhr
Spendenkonto:
KIRCHE IN NOT, LIGA Bank München, IBAN: DE63 7509 0300 0002 1520 02
selb-live.de – Presseinfo, Foto: Kirche in Not



