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csu selb 06163.6.2016 - Eine Sitzung auf Rädern hielt erstmals die Stadtratsfraktion von CSU und Freien Wählern Selb und fuhr dazu mit der Bahn von Selb-Plößberg nach Eger. Nach einer guten Stunde Aufenthalt und einem Bier in der Innenstadt von Eger ging es dann wieder zurück nach Selb.

Während sich die Stadträte aus Selb beim Grenzübertritt nach Tschechien den Zug noch mit zwei Mitreisenden teilten, gehörte ihnen die Bahn dann bei der Rückfahrt über die Grenze zurück nach Deutschland ganz alleine. Die Geheimhaltung der Beratungen war also gesichert. „Die 1000 Fahrgäste täglich, die ein sogenanntes Gutachten prognostiziert hat, müssen heute schon früher gefahren sein“, scherzte Wolfgang Kreil. Der Zug mit seinen großen Fenstern und auch die persönliche Betreuung durch den Zugbegleiter sowie die freundliche Bedienung in der Nachbarstadt fanden die Anerkennung der Reisegruppe.

 

In der Besprechung befassten sich die Räte auch mit der fehlenden Entwicklung beim Storg. Dass ein angeblicher Investor seine Baupläne vom versprochenen Mai auf unbestimmte Zeit umdatiert hat, sei nicht neu aber eben auch nicht zufriedenstellend. Beim Storg vergehe die Zeit derzeit ungenutzt und das sei schlecht für das Stadtbild. CSU und Freie Wähler halten es für eine Aufgabe der Stadt, ebenfalls Pläne für eine neue Nutzung des Storg-Geländes und der Umgebung zu entwickeln.

csu selb 0616Die Fraktion beschloss, einen Antrag im Stadtrat zu unterstützen, der ein Verbot von Zirkussen auf städtischen Flächen vorsieht wenn diese Wildtiere mit sich führen. Hermann Friedl berichtete dazu aus seiner beruflichen Praxis, machte aber auch auf die Schwierigkeiten aufmerksam. „Was macht ein Amt mit zwei Tigern, die nicht artgerecht gehalten werden“, fragte er.

Nicht einverstanden erklärten sich CSU und Freie Wähler Selb mit einem Antrag des Oberbürgermeisters auf Einführung eines neuen Stadtlogos. Das bisherige Stadtlogo enthalte Bewegung und sei inzwischen gut eingeführt, sagte Carsten Hentschel, wohingegen der Vorschlag eher statisch und altbacken wirke. Wenn ein Logo einen Wiedererkennungseffekt haben solle, dann dürfe es nicht alle paar Jahre vollkommen geändert werden. Außerdem, so Wolfgang Kreil, habe die Stadt Selb andere Verschönerungsaufgaben vor sich und nannte explizit das alte Schulhaus in Selb-Plößberg. Das Haus Vorwerkstraße 46/48, den Marienplatz und erneut den Storg.

Ende Juni wollen die Stadtratsmitglieder von CSU und Freien Wählern Selb die Bewohner des Paul-Gerhardt-Hauses wieder zu einem Sommerfest mit Blasmusik, Bratwürsten und Freibier einladen.

 

selb-live.de – Presseinfo CSU Selb

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