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19.3.2026 - Im Playoff-Viertelfinale kommt es zur Neuauflage des Finalklassikers aus der Saison 2020/2021: Die Selber Wölfe treffen erneut auf die Hannover Scorpions – jene Gegner, gegen die sie sich damals in einem dramatischen fünften Spiel mit 4:2 durchsetzten und den Aufstieg perfekt machten. Auch diesmal verspricht die Best-of-Seven-Serie Hochspannung und die Wölfe starten selbstbewusst in die Runde.
Formkurve
Die Selber Wölfe gehen mit breiter Brust ins Playoff-Viertelfinale gegen die Hannover Scorpions, haben sie doch im Achtelfinale ohne Niederlage die starken Saale Bulls Halle in die Sommerpause geschickt. Einer der ausschlaggebenden Punkte für den Seriensieg war die unglaubliche Effizienz in der Offensive, wie auch Selbs Goalie Michel Weidekamp bestätigt: „Wir waren einfach ein bisschen abgezockter vor dem Tor. Wir hatten in allen Spielen weniger Schüsse als Halle, aber letztendlich haben wir die Dinger in den richtigen Momenten gemacht. Und das macht dann den Unterschied in so einer Serie.“ Wichtig ist auch, dass das Powerplay wieder auf einem richtig guten Niveau ist und dass sich Michel Weidekamp letztendlich von seiner besten Seite zeigte. Auch Verteidiger Stephan Tramm bestätigt die Aussagen seines Torhüters: „Wir haben gegen Halle Kaltschnäuzigkeit gezeigt und haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht. Allerdings müssen wir in der Verteidigung unser Spiel noch ein wenig verbessern.“ Darüber hinaus hat der 27-Jährige noch einen weiteren Erfolgsfaktor ausgemacht: „Gut gefallen hat mir, dass wir als komplette Einheit aufgetreten sind. Es stand nie ein einzelner Spieler auf dem Eis, sondern immer das gesamte Team.“
Gegner
Die Hannover Scorpions waren in der Hauptrunde mal wieder der Maßstab in der Oberliga Nord. Spätestens nach dem Trainerwechsel von Kevin Gaudet auf Rico Rossi im November läuft es beim Team aus der Wedemark, das mit etlichen Spielern mit Wölfe-Vergangenheit gespickt ist. So trugen Pascal Aquin, Nick Miglio, Arturs Kruminsch, Carson McMillan, Christoph Kabitzky, Dennis Schütt, Jeroen Plauschin und Jordan Knackstedt in der Vergangenheit bereits das Trikot der Selber Wölfe. Das extrem erfahrene Team kann sich zwischen den Pfosten voll auf Patrick Berger, der – ebenso wie Jeroen Plauschin – vor kurzem noch von den insolventen Heilbronner Falken in die Wedemark wechselte, verlassen. Rechtzeitig vor dem Viertelfinale wurde auch noch Stürmer Jordan Knackstedt wieder fit, der die ganze Saison verletzt ausgefallen war und im letzten Spiel der Achtelfinalserie seine erste Pflichtspielpartie in der laufenden Spielzeit absolvierte. Hinsichtlich der Kontingentspieler setzt man bei den Scorpions rein auf Kanadier. Allan McPherson ist der Topscorer, Pascal Aquin folgt ihm in der internen Wertung auf Rang drei, Marc-Olivier Vallerand ist siebtbester und Sahir Gill elftbester Punktesammler des Teams. Am Freitag wird aber keiner der Ahornblätter, sondern der Deutsch Amerikaner und frühere Publikumsliebling der Wölfe Nick Miglio den Goldhelm des CrashMate-Topscorers bei den Scorpions tragen, da er mit vier Toren und vier Vorlagen in den Playoffs der punktbeste Spieler des Oberliga-Nord-Meisters ist.
Statistik
Betrachtet man nur das Playoff-Achtelfinale, haben die Wölfe im Powerplay klar die Nase vorn gegenüber den Hannover Scorpions. Während die Porzellanstädter fünf von zehn Möglichkeiten zum Torerfolg nutzten, lag die Erfolgsquote bei den Mellendorfern „nur“ bei 25 Prozent (zwei Treffer aus acht Möglichkeiten), was immer noch ein mehr als ordentlicher Wert ist.
Stephan Tramm blickt voraus
„Mir war es eigentlich egal, wen wir bekommen. Denn am Ende musst du jeden schlagen, um Meister zu werden“, hat Stephan Tramm ganz entspannt den Ausgang des Achtelfinals zwischen den Tölzer Löwen und den Hammer Eisbären mitverfolgt. Da er vergangene Saison noch für die Scorpions aufgelaufen ist, kann der Wölfe-Verteidiger den Gegner ganz gut einschätzen: „Die Scorpions sind so mit das Beste, was die Oberliga zu bieten hat. Sie sind extrem schnell, gut eingespielt und kaltschnäuzig. Da kann sich jeder Fan auf diese Viertelfinalserie freuen. Ich glaube, das wird ein sehr hochklassiges Eishockey.“ Stephan Tramm erwartet eine enge Serie, in der Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage entscheiden werden: „Es wird entscheidend sein, zu welchem Zeitpunkt die Tore fallen. In der Serie gegen Halle haben wir immer wieder in den richtigen Momenten Tore geschossen und so das Momentum wieder auf unsere Seite gezogen. Darüber hinaus wird es darauf ankommen, wer weniger Fehler macht.“
Alle Spieltermine:
Freitag, 20. März, 20 Uhr: Hannover Scorpions – Selber Wölfe
Sonntag, 22. März, 18 Uhr: Selber Wölfe – Hannover Scorpions
Dienstag, 24. März, 20 Uhr: Hannover Scorpions – Selber Wölfe
Freitag, 27. März, 20: Uhr: Selber Wölfe – Hannover Scorpions
Sonntag, 29. März, 18 Uhr: Hannover Scorpions – Selber Wölfe (sofern notwendig)
Dienstag, 31. März, 20:00 Uhr: Selber Wölfe – Hannover Scorpions (sofern notwendig)
Donnerstag, 2. April, 20 Uhr: Hannover Scorpions – Selber Wölfe (sofern notwendig)
Alle Viertelfinalduelle:
Deggendorfer SC - Füchse Duisburg
Hannover Scorpions - Selber Wölfe
Memmingen Indians - Hannover Indians
Tilburg Trappers – Tölzer Löwen
selb-live.de – Presseinfo Selber Wölfe, Foto: Mario Wiedel


