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20260123 SEL MEM 029 00223.1.2026 - Selber Wölfe vs. ECDC Memmingen Indians 2:6 (1:5; 1:0; 0:1): Die Selber Wölfe wussten in den ersten 15 Minuten nicht, wie ihnen geschah. Die Memmingen Indians rollten über die Porzellanstädter hinweg und gingen mit fünf Treffern in Führung, sorgten so für eine frühe Vor-Entscheidung.

Katastrophaler Start für die Wölfe

Schlimmer hätte es für die Wölfe in den ersten 15 Spielminuten kaum kommen können. Die Gäste wirkten entschlossener sowie gedankenschneller und hatten zudem auch viel mehr Scheibenglück als die Selber Wölfe. Bereits in der 2. Minute stand es 0:1, nachdem der Ex-Selber Krymskiy per Nachschuss die Scheibe über die Linie brachte. Nur 25 Sekunden später schlug es erneut hinter Weidekamp ein, als Brassard frei im Slot zum Abschluss gekommen war. Die Wölfe schienen sich nun ein wenig zu fangen, hatten durch Nemec und Tabert gute Möglichkeiten, nutzten diese aber nicht. Die Indians hingegen waren weiter brutal effizient. Zwischen der 12. und 15. Spielminute legten sie drei weitere Treffer nach und stellten den Spielstand auf 0:5. Mit dem fünften Treffer war dann auch der Arbeitstag von Selbs Goalie Weidekamp beendet, für ihn kam Wiens zwischen die Pfosten. Exakt zwei Minuten danach war es Pauker, der eine gute Vorarbeit von Tabert zum 1:5-Anschlusstreffer für die Wölfe verwerten konnte.

 

Wölfe stabilisieren sich

Nach der Drittelpause stabilisierten sich die Wölfe weiter und gestalteten die Partie nun ausgeglichen. Und so kamen sie auch verdient nach einem schön über Valasek und Kuqi vorgetragenen Konter zum 2:5. Im weiteren Verlauf scheiterten Gelke und Gauch am Roth im Memminger Gehäuse. Als in der 37. Minute Schubert nach einem Check von hinten gegen Raab von den Unparteiischen zum Duschen geschickt wurde, durften die Wölfe 5 Minuten in Überzahl agieren. Sollte diese Aktion die Wölfe nochmal zurück ins Spiel bringen? Bis zum Ablauf der Pausensirene konnten die Porzellanstädter leider noch kein Kapital daraus schlagen, doch eineinhalb Minuten Strafe verblieben für den Schlussabschnitt noch auf der Uhr.

 

Memmingen lässt nichts mehr anbrennen

Im Schlussabschnitt ließen die Indians jedoch nichts mehr anbrennen. So gab es hüben wie drüben kaum Torgefahr. Bereits knapp 7 Minuten vor dem Ende setzten die Wölfe alles auf eine Karte und zogen Wiens zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers. Doch weder Gauch noch Nemec hatten Glück im Abschluss. In der 57. Minute gelang dann Memmingen mit einem Treffer ins leere Tor.

 

Mannschaftsaufstellungen und Statistik

Selber Wölfe: Weidekamp (ab 15. Min. Wiens) – Gauch, Raab, Müller, Tramm, Hördler, Kassay-Kezi, Bauer, Ziesche – Kuqi, Nemec, Valasek, Spitzner, Weiß, Schutz, Tabert, Lahtinen, Pauker, Klughardt, Rubin, Gelke

ECDC Memmingen Indians: Roth (Flott-Kucis) – Svedlund, Meisinger, Blake, Ettwein, Kurz, Menner – Lillich, Homjakovs, Beauchemin-Brassard, Meier, Spurgeon, Ouderkirk, Krymskiy, Schubert, Handschuh, Pfalzer

Tore: 2. Min. 0:1 Krymskiy (Handschuh, Schubert); 3. Min. 0:2 Beauchemin Brassard (Lillich, Svedlund); 12. Min. 0:3 Lillich (Beauchemin-Brassard, Homjakovs); 14. Min. 0:4 Pfalzer (Handschuh, Ettwein); 15. Min. 0:5 Homjakovs (Beauchemin-Brassard, Blake); 17. Min. 1:5 Pauker (Tabert, Lahtinen); 24. Min. 2:5 Kuqi (Valasek, Nemec); 57. Min. 2:6 Beauchemin Brassard (Meisinger, Lillich; eng)

Strafzeiten: Selb 4, Memmingen 6 + 5 + Spieldauer gegen Schubert

Schiedsrichter: Lajoie, Deckert (Reitz, Ernst)

Zuschauer: 2.016

20260123 SEL MEM 029 002selb-live.de – Presseinfo Selber Wölfe, Foto: Mario Wiedel

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