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rathaus selb18.6.2026 – Geplante Neubauten, genehmigte Bauvorhaben, … - der Bauausschuss des Selber Stadtrats hatte in seiner Sitzung am Mittwochabend nachfolgende zusammengefasste Punkte auf seiner Tagesordnung…

+++ Bekanntgabe der im Büroweg genehmigten Bauvorhaben +++

Der Bauausschuss nahm die von der Bauaufsicht auf dem Büroweg genehmigten Vorhaben zur Kenntnis. Dabei handelt es sich um den Anbau eines Lagerschuppens am Anwesen Sommermühlweg 63, die Umnutzung eines Bürogebäudes zu einem Wohnhaus im Plößberger Weg 20 in Erkersreuth sowie den Anbau eines Wintergartens am Wohnhaus im Teichweg 18 im Genehmigungsfreistellungsverfahren.

 

+++ Balkon- und Wintergartenanbau in der Breslauer Straße 7 +++

Der Bauausschuss stimmte dem geplanten Anbau eines Balkons mit Wintergarten an einem bestehenden Wohnhaus in der Breslauer Straße 7 zu. Für das Vorhaben wurden notwendige Befreiungen vom Bebauungsplan hinsichtlich der vorgesehenen Flachdachausführung sowie der Überschreitung einer Baugrenze erteilt. Die Stadtverwaltung stellte die Baugenehmigung vorbehaltlich einer positiven bauordnungsrechtlichen Prüfung in Aussicht.

 

+++ Versetzung von Fertiggaragen am Sommermühlweg 67 +++

Einstimmig befürwortet wurde die Versetzung von drei Fertiggaragen sowie der Abbruch eines Lagerschuppens auf einem Betriebsgrundstück am Sommermühlweg 67. Da die Garagen außerhalb der festgesetzten Baugrenze errichtet werden sollen, wurde eine entsprechende Befreiung vom Bebauungsplan erteilt. Die Stadt sieht die Voraussetzungen hierfür als erfüllt an, da die Grundzüge der Planung unberührt bleiben und die betriebliche Entwicklung des langjährig ansässigen Unternehmens ermöglicht wird.

 

+++ Gartenhaus mit Anbaudach im Raabeweg 7 +++

Für die Errichtung eines Gartenhauses mit Anbaudach im Raabeweg 7 erteilte der Bauausschuss die erforderlichen Befreiungen vom Bebauungsplan. Das Vorhaben überschreitet die festgelegte Baugrenze und weicht bei der Dachneigung von den Vorgaben ab. Nach Auffassung des Gremiums sind die Abweichungen städtebaulich vertretbar und mit den öffentlichen Belangen vereinbar. Der Erlaubnisbescheid wurde in Aussicht gestellt.

 

+++ Psychotherapiepraxis in der Friedrichstraße 25 +++

Der Bauausschuss genehmigte die Nutzungsänderung von zwei Wohnungen im Untergeschoss eines Gebäudes in der Friedrichstraße 25 zu einer Psychotherapiepraxis. Da nur ein geringer Patientenverkehr erwartet wird und keine baulichen Veränderungen vorgesehen sind, wird die neue Nutzung als mit dem Wohngebiet vereinbar angesehen. Die Baugenehmigung soll nach abschließender Prüfung durch die Verwaltung erteilt werden.

 

+++ Gewerbliche Küche im Buchwalder Weg 20 +++

Zustimmung erhielt auch die geplante Umnutzung einer Küche im Erdgeschoss eines Wohnhauses im Buchwalder Weg 20 zu einer gewerblich genutzten Küche. Nach Angaben der Antragstellerin sollen dort ausschließlich vorbereitende Arbeiten für einen gastronomischen Betrieb erfolgen. Da keine baulichen Veränderungen vorgesehen sind und keine störenden Auswirkungen auf die Nachbarschaft erwartet werden, wurde die erforderliche Ausnahmegenehmigung erteilt. Die Baugenehmigung wurde vorbehaltlich der weiteren Prüfung in Aussicht gestellt.

 

+++ Anfragen +++

Wolfgang Kreil (CSU) fragte zum aktuellen Sachstand bzgl. der Firma Munitor nach. Hierzu antwortete Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch, dass das Unternehmen weiterhin von positiven Zeichen spreche und man, sobald es Konkretes geben wird, auch öffentlich informieren werde.

Matthias Müller (CSU) wollte Näheres zum aktuellen Baustopp am Wohngebäude in der Martin-Pöhlmann-Straße wissen. Pötzsch erklärte hierzu, dass der Eigentümer hochmotiviert sei, das Projekt zum Abschluss zu bringen. Das bestätigte auch Roland Graf (SPD), der hier mit seiner Firma involviert ist. Aktuell würden (regionale) Handwerksbetriebe gesucht und beauftragt. „Ich denke, in der nächsten Zeit wird es hier gut weitergehen.“

Weiter hakte Müller zur Franz-Heinrich-Straße im Hinblick auf das Wiesenfest nach. Pötzsch antwortete, dass eine Öffnung der Franz-Heinrich-Straße in eine Fahrtrichtung geplant ist. Weiter Entlastungsparkplatz auf der Wiese bei der HWK angedacht. Genauere Informationen werden noch zeitnah mitgeteilt.

Schließich sprach Matthias Müller noch das Thema „Modellregion Bürokratieaufbau“ an und fragte, ob seitens der Stadt schon eine Bewerbung abgegeben wurde. Oberverwaltungsdirektorin Nicole Abraham erklärte, dass das Bewerbungsverfahren „reinste Bürokratie“ sei. Mit den bereits ausführlich erarbeiteten Themen, sowohl aus dem Rathaus als auch von örtlichen Unternehmen, könne keine Erklärung abgeben werden. Eine Rechtsnummer müsse sich rein auf das bayerische Recht stützen. Somit müsse manches neu erarbeitet werden, um dann eine Bewerbung abgeben zu können.

Ramona Jülke-Miedl (Aktive Bürger) bittet aufgrund von Bürgeranfragen darum, im Bezug aufs Rasenmähen auf die Einhaltung der Mittagsruhe hinzuweisen. Weiter gab sie die Bitte weiter, im Bereich der Lorenz-Hutschenreuther Straße - Zufahrt zu den Hausnummern 71 bis 77 – einen Verkehrsspiegel anzubringen. Weiter sprach sie an, dass beim Fliegerdenkmal auf der Kappel Büsche zurückgeschnitten werden müssten. Ebenso regte sie an, die Parkplätze in den Parkbuchten im Plößberger Weg zu markieren.

Walter Wejmelka (SPD) bittet um Information, wann bei der Aufsichtsbehörde der Antrag für den Posten „Asphaltprogramm“ gestellt wurde und ob es hierzu eine Rückmeldung gab.

Patrick Zeidler (SPD) monierte, dass zur 600-Jahr-Feier auf dem Goldberg der Platz für ein Jugend-Fußballturnier nicht gemäht worden sei und der Verein Union Selb schließlich selbst hier noch habe mähen müssen.

Bernd Neupert (Aktive Bürger) meint, dass es in den ländlichen oder dörflichen Strukturen nicht sein muss, dass die Wiesenränder teilweise an die Flurbereinigungswege abmäht werden, weil dass letztendlich die Landwirte selbst mit rausmähen würden. Das könnte jeweils vor Ort abgestimmt werden.

Roland Graf (SPD) merkte an, dass der Eigentümer der Gebäudes Gabelsbergerstraße 1 um die Entfernung des Wildwuchses hin zur Straße gebeten werden sollte.

Ortssprecher Thomas Rohstock sprach Löcher auf dem Sportplatz in Silberbach an. Gerne werde man diese vor Ort selbst ausbessern, und bittet darum, durch den Bauhof entsprechenden Humus gestellt zu bekommen.

 

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