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Zusätzliche Outdoor-Bar am Selbbach soll Innenstadt mit einem Biergarten bereichern

heybuddies selb 0325227.3.2025 - Knapp zwei Wochen war es her: Die Selber Musik- und Kneipennacht lockte unzählige Menschen in die Selber Innenstadt. Ist vielfältiges Angebot vorhanden, wird es auch angenommen. Davon sind auch Hannes Siegeris und Sascha Sirtl überzeugt. Zusammen wollen sie schon in Kürze mit „HeyBuddies“ ein zusätzliches Gastroangebot umsetzen. Darum geht es:

„Keine Bar haben wir Selber schon“, legte in der Stadtratsitzung am Mittwochabend Hannes Siegeris einen durchaus emotional mitreißenden Vortrag hin. Einst vor über 20 Jahren aus Timmendorf als Eishockeyspieler in die Stadt gekommen, ist er von seiner neuen Heimat angetan. In den vergangenen Jahren gründete er mehrere Unternehmen. „HeyJu“ im Transportwesen oder „Atheyna“ in Sachen Coaching und Consulting sind zwei der erfolgreichen Firmen davon. Nun geht der Weg auch in die Gastronomie.

Warum? Negative Schlagzeilen bis hin zu Posts in den Sozialen Medien über die vermeintliche Unattraktivität und die öffentliche Wahrnehmung wollen die beiden nicht auf sich sitzen lassen. „Wir haben Liebe zu Selb. Ich finde Selb geil“, machte Siegeris deutlich. Ende vergangenen Jahres sei Immobilienmakler Niko Stark auf ihn zugekommen, machte ihm die zum Kauf stehende „Talsperre“ in der Talstraße schmackhaft. Einst betrieb hier Antonio von 1981 bis 2007 eine Pilsbar, unter einer Nachfolge hatte die Kneipe noch bis 2012 bestand. Der ersten kurzen Skepsis („Was will ich damit, ich mache mit einer meiner Firmen Sanierung!“) folgte schon darauf zusammen mit Sascha Sirtl die Vision, diesen Räumlichkeiten mit einer Bar und weg von einem verruchten zu einem anspruchsvollen Ambiente neues Leben einzuhauchen.

Dabei allein soll es bei „HeyBuddies" (Quelle: Foto/Grafik) aber nicht bleiben. Mit einer zusätzlichen Outdoor-Bar wollen die beiden auf der gegenüberliegenden Seite am Selbbach das Angebot mit einem Biergarten erweitern. Ein entsprechend gestalteter und eingerichteter mobiler Container dient als Ausschankbereich. Auch kleine Speisen wie Tapas und Fingerfood können hier angeboten werden. Vorgesehen für den Biergarten sind Sitzplätze bis hin zu einem Stehbereich entlang der Brüstung der dortigen Brücke. „Das wird ein Biergarten, wie es ihn in Selb noch nie gegeben hat.“

Hannes Siegeris freute sich über die bisherige Unterstützung von der beratenden bis hin zur architektonischen Seite. Die Finanzierung stehe trotz aller Schwierigkeiten („Die Banken sagen: Gastronomie? Kannste vergessen!“) mittlerweile. Nun erhoffe man sich auch die Unterstützung seitens der Stadt. Bereits im Vorfeld der Sitzung hätten Oberbürgermeister Ulrich heybuddies selb 03251Pötzsch und Wirtschaftsförderer Rainer Rädel sehr zur Seite gestanden („Ihr habt bombastisch geholfen!“). Der Appell an den Stadtrat: „Wir brauchen an dieser Stelle die städtische Fläche. Tut uns den Gefallen, die Fläche für uns herzustellen und uns diese für eine Pacht zur Verfügung zu stellen. Wir kümmern uns um den Rest!“

Ulrich Pötzsch zeigt sich überzeugt vom vorgestellten Projekt. „Ihr habt euch da ganz schon ins Zeug geworfen“, sprach er seinen Dank aus und sieht sowohl die Reaktivierung der Bar als auch den Outdoor-Bereich als Gewinn für die Stadt Selb an.

Carsten Hentschel (CSU) sieht das genauso. „Bei den Kneipennacht haben wir gesehen, wie viele Menschen, teils auch von außerhalb, in die Innenstadt und in die Gastronomie gelockt werden können. Das zeigt, unsere Stadt hat Potential, das noch nicht ausgeschöpft ist!“ Dr. Klaus von Stetten (Aktive Bürger) versprach vollste Unterstützung. „Alles, was für unsere Innenstadt positiv dient, wird von unserer Fraktion ohne Wenn und Aber unterstützt!“ Bei Kai Hammerschmidt (SPD) stoße das Thema „Tür und Tor auf“, er sieht aber Probleme bei der zwischen der Bar und dem Biergarten liegenden Straße. Siegeris entgegnete jedoch, dass durch die Containerlösung es vermieden werde, ständig die Straße queren zu müssen. Roland Schneider (FWS) erinnerte, dass es zu früheren Zeiten Beschwerden wegen Ruhestörung gab. Siegeris antwortete, dass das Thema bekannt sei. Der Biergarten selbst werde gemäß Verordnung spätestens um 22.30 Uhr schließen. Er betonte aber auch: „In einer Innenstadt kann es nicht immer ruhig sein. Möchte ich Ruhe, dann ziehe ich eben aufs Dorf!“

Entschieden wurde das Thema durch den Stadtrat aufgrund der Konditionen in nicht-öffentlicher Sitzung. Wie die zukünftigen Betreiber zwischenzeitlich bestätigen konnten, habe sich der Stadtrat für das Projekt ausgesprochen.

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