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190912 Handschellen Handschuhe27.7.2021 - Selb / BAB 93. Einen wegen Betrugs, Hausfriedensbruchs und Diebstahls zu ursprünglich zwei Jahren und vier Monaten verurteilten 22-Jährigen konnten die Fahnder der Bundespolizeiinspektion Selb entlarven.

Der junge Mann befand sich als Beifahrer in einem PKW mit deutscher Zulassung, der sich auf der BAB 93, im Bereich Selb, in nördlicher Fahrtrichtung befand. Gegen 20.30 Uhr leitete eine Streife das Fahrzeug von der Autobahn ab und kontrollierte die beiden Insassen bei Schönwald, Landkreis Wunsiedel.

Sofort teilte der Beifahrer mit, dass er seine gesamten Reisedokumente verloren habe, aber gerne seinen Namen und die Adresse aufschreiben würde. Zu seinem Pech gaben sich die beiden Beamten jedoch nicht damit zufrieden und schauten sich auch im Fahrzeuginnenraum um. Rasch entdeckten sie dabei im Handschuhfach eine Geldbörse mit einem abgelaufenen Bundespersonalausweis und dem Passbild des 22-Jährigen. Damit war zugleich sein Schicksal besiegelt. Denn seine angegebenen Personalien waren die seines unbescholtenen Bruders.

Die Abfrage der im Personalausweis stehenden Angaben hingegen, brachten einen Haftbefehl für 102 Tage Restjugendstrafe ans Tageslicht. Dem Haftbefehl zufolge war der heute 22-Jährige wegen Betrugs, Hausfriedensbruchs und Diebstahls zu ursprünglich zwei Jahren und vier Monaten verurteilt worden. Nach einem Hafturlaub war der junge Berliner jedoch vor zwei Wochen nicht wieder in die Jugendstrafanstalt zurückgekehrt und wurde somit mit einem Haftbefehl zur Festnahme ausgeschrieben.

Die Selber Bundespolizisten lieferten den 22-Jährigen für die nächsten 102 Tage in die Justizvollzugsanstalt Hof ein.

 

selb-live.de – Presseinfo Bundespolizei Selb

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