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esm selb bluehwiese 041912.4.2019 – Zitronenfalter, Honigbiene und Rotwidderchen können sich auf einen reich gedeckten Tisch in diesem Jahr freuen: Jungen und Mädchen aus 21 Kindergärten in der Region haben für sie Saatkugeln gebastelt, die Gärten, Straßenränder und Brachflächen

in blühende Oasen für Insekten verwandeln. Hinter der Aktion steckt die Energieversorgung Selb-Marktredwitz GmbH (ESM). Dort konnten sich die Kindergärten in den vergangenen Tagen kostenlos fertig gemischtes Substrat abholen, um daraus die „Blumenkracher“ zu basteln. Die Idee dahinter stammt aus der Guerilla-GardeningBewegung, bei der heimlich Pflanzen ausgesät werden, um trostlose Flächen in Städten zu verschönern. „Wir engagieren uns seit vielen Jahren für den Umweltschutz. Ein intaktes Ökosystem ist eine Bereicherung für die Lebensqualität – und ein aktiver Beitrag für den Trinkwasserschutz“, sagt Klaus Burkhardt, Geschäftsführer der ESM.

Den Kindern macht das ESM-Engagement sichtlich Spaß: Fertiges Substrat nehmen, Wasser dazu und loskneten! Mit den Händen wird die Mischung aus Ton, Erde und Samen zu einer Art Teig verarbeitet und zu Kugeln geformt. Diese werden dann in alten Eierkartons noch drei Tage getrocknet. Anschließend können die Mini-Gärtner ihre Blühkracher mit nach Hause nehmen und im Garten oder auf Grundstücksbrachen verteilen. „Nach dem ersten Regenguss fängt die esm selb bluehwiese 0419Samenmischung an zu sprießen“, erklärt Klaus Burkhardt. Nach wenigen Wochen wachsen dann unter anderem Malven, Sonnenblumen, Margeriten und Kornblumen.

Die Samenmischung der Blühkracher ist darauf ausgelegt, dass Insekten energiereichen Nektar sammeln können. Für Bienen sind vor allem die Pollen wichtig, damit ernähren sie ihren Nachwuchs. „Auch in eher ländlich geprägten Gebieten nimmt die Artenvielfalt ab, dagegen wollen wir zusammen mit der nachfolgenden Generation ein buntes Zeichen setzen“, sagt der ESM-Chef. Nahrung finden Insekten bereits auf vielen Flächen der ESM: Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen an seinem Wasserwerk in Oberweißenbach Streuobstbäume, eine Blütenwiese und Sträucher gepflanzt. Und auch seltene Pflanzenarten wie das Knabenkraut oder der kriechende Sellerie finden auf den Magerwiesen der ESM den passenden Lebensraum. Das Miteinander mit Landwirten ist dem Unternehmen ein Anliegen: für die Landschaftspflege und die nachhaltige Bewirtschaftung von Flächen in und um die Wasserschutzgebiete. Auf diese Weise muss weniger gedüngt werden, was das Trinkwasser für die rund 20.000 Einwohner im Versorgungsgebiet vor zusätzlichen Belastungen schützt.

selb-live.de – Presseinfo ESM

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