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meatery selb 042614.4.2026 - Mit der Eröffnung der MEATERY am Hallenbad hat die Porzellanstadt einen modernen Gastronomiebetrieb hinzugewonnen, der bewusst neue Wege geht. Anfang April 2026 öffnete das Burgerrestaurant erstmals im Rahmen eines Soft Openings seine Türen – und traf dabei direkt auf großes Interesse.

Von einem vorsichtigen Testbetrieb konnte kaum die Rede sein: Bereits in den ersten Tagen zeigte sich das Lokal sehr gut besucht. Die Inhaber, die Brüder Johannes Sandner und Leopold Sandner, zeigten sich entsprechend erfreut über die Resonanz. „Das Soft Opening war eigentlich schon mehr als nur ein Testlauf“, heißt es aus dem Umfeld des Betriebs.

Die „MEATERY“ setzt auf ein konsequent durchdachtes Fast-Casual-Konzept. Im Mittelpunkt stehen frisch zubereitete Burger, kreative Beilagen und Bowls, ergänzt durch vegetarische und vegane Optionen. Beispiele aus der Karte reichen von klassischen Cheeseburger-Varianten über Chicken-Burger bis hin zu modernen Kreationen mit besonderen Toppings. Auch Beilagen wie Loaded Fries oder frische Bowls unterstreichen den Anspruch, über ein reines Fast-Food-Angebot hinauszugehen.

Ergänzt wird das Angebot durch Kaffee- und Kuchenspezialitäten, die insbesondere die Außenterrasse zu einem attraktiven Treffpunkt machen – etwa für einen entspannten Nachmittag nach dem Besuch im Park oder Hallenbad.

Ein zentrales Element des Konzepts ist die Digitalisierung: Gedruckte Speisekarten sucht man bewusst vergeblich. Stattdessen erfolgt die Bestellung primär über das Smartphone – per QR-Code direkt am Tisch gelangen Gäste zur digitalen Speisekarte und können ihre Auswahl bequem aufgeben. Auch die Bezahlung ist digital möglich.

Darüber hinaus können Bestellungen auch direkt an der Theke aufgegeben werden. Für zusätzliche Flexibilität sorgt die Möglichkeit, Speisen vorab online zu bestellen – etwa für größere Gruppen oder Firmen. Auch ein To-go-Angebot ist fest integriert.

Eine Besonderheit: Selbst aus dem angrenzenden Hallenbad heraus können Gäste per Smartphone Bestellungen aufgeben und diese im Restaurant abholen.

Die „MEATERY“ ist durchgehend an sieben Tagen in der Woche geöffnet – täglich von 11:00 bis 21:00 Uhr. Neben dem regulären Betrieb richtet sich das Angebot gezielt auch an Unternehmen: Firmenbestellungen, beispielsweise für die Mittagspause, werden unkompliziert entgegengenommen und vorbereitet.

Für die Zukunft ist zudem ein weiterer Schritt geplant: Im Sommer soll ein Lieferdienst das Angebot ergänzen und die Reichweite des Betriebs weiter erhöhen.

Auch räumlich präsentiert sich das Restaurant komplett neu gedacht. Rund 50 Sitzplätze im Innenbereich und etwa 40 Plätze auf der Terrasse bieten ausreichend Raum für unterschiedliche Besuchssituationen. Die modernisierte Inneneinrichtung im Industrial-Stil greift gestalterisch Elemente des benachbarten Hallenbads auf und schafft so eine Verbindung zwischen Gastronomie und Freizeitbereich.

Von der früheren Nutzung der Räumlichkeiten ist dabei kaum noch etwas zu erkennen – umfangreiche Renovierungs- und Investitionsmaßnahmen haben das Objekt grundlegend verändert.

Die Lage am Hallenbad, in direkter Nähe zum Rosenthal-Park, gilt als wichtiger Standortfaktor. Besucher des Parks oder des angrenzenden Spiel- und Sportbereichs können das gastronomische Angebot unkompliziert nutzen – etwa für einen spontanen Snack oder eine kurze Pause.

Die Betreiber sehen die „MEATERY“ dabei als Teil einer größeren Entwicklung: Die Achse vom Hallenbad über den Bereich „Schwarzer Peter“ und die dort mit einem Verkaufswagen angesiedelte Cortina bis hin zum Grafenmühlweiher entwickle sich zunehmend zu einem attraktiven Freizeit- und Gastronomiestandort.

Auch seitens der Stadt wird die Entwicklung positiv bewertet. Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch gratulierte gemeinsam mit Wirtschaftsförderer Rainer Rädel, Oberverwaltungsdirektorin Nicole Abraham sowie Renate Wölfel vom Forum „Selb erleben“ zur gelungenen Umsetzung.

Pötzsch betonte, dass die Investitionen der Stadt – insbesondere im Bereich des Rosenthal-Parks – wichtige Rahmenbedingungen geschaffen hätten, von denen nun auch private Projekte wie die „MEATERY“ profitieren. Gleichzeitig sieht er Potenzial für zukünftige Kooperationen, etwa bei Veranstaltungen im Park.

Beim Thema Personal sehen sich die Betreiber aktuell gut aufgestellt. Sie greifen auf einen bestehenden Mitarbeiterpool zurück, der neben der Metzgerei Sandner auch das Gastronomieangebot „Zum Sandner“ am Grafenmühlweiher umfasst. Durch flexible Einsatzmöglichkeiten und Rotation innerhalb der Betriebe ergeben sich nach Angaben der Inhaber klare organisatorische Vorteile.

Mit der „MEATERY“ entsteht in Selb ein Gastronomiekonzept, das bewusst auf Qualität, Digitalisierung und regionale Verankerung setzt. Die Kombination aus moderner Bestelltechnik, vielseitigem Angebot und attraktiver Lage trifft den Nerv der Zeit.

Die starke Resonanz zum Start deutet darauf hin, dass sich das Restaurant schnell als fester Bestandteil der lokalen Gastronomieszene etablieren könnte – nicht zuletzt als Treffpunkt für unterschiedlichste Zielgruppen, vom Badegast bis zum Berufstätigen in der Mittagspause.

Weitere Informationen sowie die aktuelle Speisekarte sind online unter der offiziellen Website der „MEATERY“ abrufbar.

meatery selb 0426selb-live.de - Michael Sporer