10.7.2026 - Wie gelingt es, aus einer scheinbaren Sackgasse wieder herauszufinden? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Vortrags „Einmal Sackgasse und zurück!“ von Jugendcoach Simon Batta am Donnerstag, 23. Juli 2026, um 19 Uhr im Porzellanikon – Staatliches Museum für Porzellan, Selb. Im Rahmen der Sonderausstellung „Tatort Porzellan(ikon). Ein Krimi in Selb“ spricht Batta über Gewalt- und Drogenprävention, seinen eigenen Lebensweg und die Chancen eines Neuanfangs.
Eingeladen sind Jugendliche, Eltern, Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte sowie alle Interessierten.
„Mit der Sonderausstellung Tatort Porzellan(ikon). Ein Krimi in Selb möchten wir Kriminalität nicht nur historisch beleuchten, sondern auch aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen in den Blick nehmen“, erklärt die Kuratorin der Ausstellung. „Gerade in der Grenzregion Selb sind Themen wie Drogenkriminalität und Prävention weiterhin von großer Bedeutung. Mit Simon Batta konnten wir einen Referenten gewinnen, der dieses Thema nicht nur fachlich kennt, sondern aus eigener Erfahrung glaubwürdig und eindrucksvoll vermitteln kann.“
Der Gründer des Vereins Simon Batta-Jugendcoaching e. V. weiß, wovon er spricht. Als Jugendlicher geriet er selbst auf die schiefe Bahn, machte Erfahrungen mit Gewalt und Kriminalität und stand an einem Punkt, an dem sein Leben in eine Sackgasse zu führen schien. Dass er heute als Jugendcoach, Präventionsreferent und Wegbegleiter junger Menschen arbeitet, ist das Ergebnis eines tiefgreifenden persönlichen Wandels. Seine Geschichte zeigt, dass Veränderung möglich ist – wenn Menschen eine Chance erhalten und jemand an sie glaubt.
Seit der Gründung seines Vereins im Jahr 2019 begleitet Simon Batta Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen und engagiert sich bundesweit in der Präventionsarbeit an Schulen. Sein Ansatz ist geprägt von Respekt, Offenheit und Begegnungen auf Augenhöhe. Statt mit erhobenem Zeigefinger spricht er über die Folgen von Gewalt und Drogen, macht aber zugleich Mut, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und Wege aufzuzeigen, wie sich selbst aus einer scheinbar ausweglosen Situation ein Neuanfang finden lässt.
In seinem Vortrag verbindet Batta persönliche Erfahrungen mit Erkenntnissen aus seiner täglichen Arbeit. Er erläutert die Ursachen und Dynamiken von Gewalt und Sucht, zeigt Möglichkeiten der Prävention auf und gibt Eltern, Lehrkräften sowie pädagogischen Fachkräften praxisnahe Impulse für den Umgang mit gefährdeten Jugendlichen.
Die Veranstaltung bietet Raum für Austausch und Diskussion und lädt dazu ein, mit einem sympathischen Referenten ins Gespräch zu kommen, dessen Lebensgeschichte eindrucksvoll beweist, dass auch nach einer Sackgasse ein neuer Weg beginnen kann.
Der Eintritt ist frei.
selb-live.de – Presseinfo Porzellanikon