10.3.2026 – Saale Bulls Halle vs. Selber Wölfe 3:4 OT (2:2; 1:1; 0:0; 0:1); Die Selber Wölfe gerieten in der intensiv geführten Partie dreimal in Rückstand, konnten den Spielstand aber immer wieder ausgleichen. In der Verlängerung sorgte Schutz für die Entscheidung. Online-Tickets für das Heimspiel am Freitag >>> Ticketshop
Die Saale Bulls starteten sehr gut ins Spiel und gingen in der 2. Minute durch Palka zum frühen Führungstreffer. Die Wölfe ließen sich von dieser kalten Dusche nicht entmutigen und kamen direkt im Anschluss durch Schutz, Kuqi und Klöpper zu guten Tormöglichkeiten. Die erste Powerplaysituation ließen die Wölfe dann aber ohne zwingende Chance liegen. In der 9. Minute jubelten die Wölfe erstmals, der vermeintliche Treffer durch Schutz fand allerdings keine Anerkennung. Beim nächsten Angriff war es dann aber wirklich so weit: Pauker hatte nach einem Gelke-Schuss am schnellsten geschaltet und den Nachschuss zum verdienten Ausgleich eingenetzt. Nur zwei Minuten später legten die Hallenser aber erneut vor. Wilenius stand da, wo ein Torjäger stehen muss, und drückte die Hereingabe von Jentsch an Weidekamp vorbei zum 2:1 über die Linie. In der 15. Minute der bis dahin sehr intensiv geführten Partie explodierte der gut gefüllte Selber Fanblock erneut, als Rubin mit einem platzierten Schuss den erneuten Ausgleich hergestellt hatte.
Schutz mit dem erneuten Ausgleich
Die Saale Bulls starteten in Überzahl ins zweite Drittel, da Nemec noch eine Reststrafe absitzen musste. Die Wölfe verteidigten diese Situation aber gut und mussten zunächst keinen weiteren Gegentreffer einstecken. Als in der 27. Minute Gelke in der Kühlbox saß, wussten die Gastgeber diesmal aber ihr Powerplay auszunutzen: Palka netzte die Scheibe zum 3:2 ein, Selbs Goalie Weidekamp war in dieser Situation die Sicht versperrt. Kurz darauf waren auch die Porzellanstädter im Powerplay gefährlich, doch Kristian parierte gegen Lahtinen stark mit der Fanghand. Auf der anderen Seite vergab Cornett eine Chance in Unterzahl, nachdem den Wölfen ein Fehler im Spielaufbau unterlaufen war. In der 33. Minute klärte Raab eine 2-auf-1-Situation der Gastgeber stark, indem er den Querpass abfing. Vier Minuten später war es der Selber Torjäger Schutz, der im Powerplay per Direktabnahme den Spielstand erneut ausgleichen konnte.
Selb nutzt 5-minütige Überzahl nicht
Die Selber Wölfe drückten im Schlussabschnitt über weite Strecken dem Spiel ihren Stempel auf, schafften es aber nicht, die optische Überlegenheit in Tore umzumünzen. Schutz scheiterte ebenso an Goalie Kristian wie wenig später Müller. In der 48. Minute ließ sich der gute Torhüter der Bulls allerdings zu einem Schlag mit der Stockhand hinreißen, wofür er von den Unparteiischen vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. Die fällige 5minütige Strafe ließen die Wölfe aber ungenutzt. Die beste Gelegenheit im Powerplay bot sich Gelke, der allerdings nur das Gestänge traf. Im weiteren Verlauf hatten Ziesche und Rubin die erstmalige Führung für die Wölfe auf dem Schläger, konnten ihre Chancen aber auch nicht verwerten.
Schutz macht kurzen Prozess
In der Verlängerung zogen die Gastgeber durch Palka eine frühe Strafe. Diesmal ließen sich die Wölfe nicht zweimal bitten: Schutz brachte die Scheibe erneut per Direktabnahme kompromisslos zum Siegtreffer über die Linie.
In der "best-of-five".Serie führen die Wölfe nun mit 2:0. Bereits am Freitag im dritten Duell kann das Team zuhause den Einzug in die nächste Runde perfekt machen. Onlinetickets im Vorverkauf gibt es hier im >>> Ticketshop
Mannschaftsaufstellungen und Statistik
Saale Bulls Halle: Kristian (ab 48. Min. Kapteinat, Allavena) – Akerman, Gollenbeck, Hoffmann, Schiller, Neher, Suchomer, Zernikel – Jentsch, Domogalla, Wilenius, Schmid, Biezais, Palka, Christmann, Schäfer, Cornett, Drothen, Stas, Hechtl
Selber Wölfe: Weidekamp (Wiens) – Gläßl, Tramm, Gauch, Raab, Kassay-Kezi, Müller, Hördler, Ulrich – Klöpper, Nemec, Kuqi, Lahtinen, Rubin, Schutz, Pauker, Valasek, Gelke, Klughardt, Ziesche, Tabert
Tore: 2. Min. 1:0 Palka (Neher, Gollenbeck); 10. Min. 1:1 Pauker (Gelke, Valasek); 12. Min. 2:1 Wilenius (Jentsch, Gollenbeck); 15. Min. 2:2 Rubin (Schutz); 27. Min. 3:2 Palka (Domogalla, Schmid; 5/4); 37. Min. 3:3 Schutz (Lahtinen, Gelke; 5/4); 63. Min. 3:4 Schutz (5/4)
Strafzeiten: Halle 16 +5 gegen Palka + 5 + Matchstrafe gegen Kristian, Selb 16 + 5 gegen Rubin
Schiedsrichter: Jaseniak, Deckert (Samtlebe, Martin)
Zuschauer: 2.217
selb-live.de – Presseinfo Selber Wölfe; Foto: Mario Wiedel