1.2.2026 – Selber Wölfe vs. EV Lindau Islanders 2:3 (1:1; 0:2; 1:0); Die Selber Wölfe verlieren ihr Heimspiel gegen die Lindau Islanders verdient mit 2:3. Die Gäste vom Bodensee zeigen ein starkes Auswärtsspiel und kaufen den Wölfen über weite Strecken den Schneid ab. Vor allem vor dem Tor fehlte den Wölfen der Zug und die Durchschlagskraft.
Beide Teams treffen im Powerplay
Die ersten dicken Chancen auf Seiten der Wölfe hatte Spitzner und Schutz. Erst genannter scheiterte mit seinem Versuch denkbar knapp, Schutz dann im nachsetzen Schoner von Salmik. Auch die Gäste vom Bodensee tauchten immer wieder vor Weidekamp auf. Nach einer Strafe gegen Gläßl wegen hohen Stocks schlugen die Gäste dann direkt zu. Etwas glücklich prallte der Puck im Slot genau vor den Schläger von Busch, der aus kürzester Distanz einen richtigen Hammer auspackte gegen welche Weidekamp absolut machtlos war. Die Wölfe übernahmen in der Folge mehr und mehr die Initiative. Nach einer Strafe gegen Raaf-Effertz nutzten auch die Wölfe ihr erstes Powerplay direkt. Gauch mit dem Pass auf Rubin, dessen Schuss etwas glücklich im kurzen Eck durch den Arm von Salmik seinen Weg ins Tor fand. Selb drängte auf das nächste Tor, die Islanders selbst hatten aber ebenfalls noch gute Möglichkeiten, doch Weidekamp parierte hier noch zweimal stark.
Lindau mit dem Doppelschlag
Direkt mit Wiederbeginn gab es zwei hochkarätige Chancen auf beiden Seiten. Erst scheiterte Valasek aus kurzer Distanz an Salmik, im direkten Gegenzug war Grafenthin auf und davon, scheiterte jedoch an Weidekamp. Im Powerplay scheiterte Schutz erst am Außennetz und kurz darauf an Salmik. Gauch hatte ebenfalls noch eine Schusschance von der blauen Linie, fand ebenfalls keinen Weg an Salmik vorbei. Die Gäste waren wenig später im Powerplay erneut erfolgreich. Weidekamp konnte erst noch parieren, den Nachschuss aus kurzer Distanz stocherte Bender dann jedoch ins Tor zur erneuten Führung für die Islanders. Die Gäste blieben am Drücker und ließen gar den dritten Treffer folgen. Grafenthin zog über außen entschlossen vors Tor und überwand Weidekamp mit der Rückhand. Die Wölfe verpassten den Anschlusstreffer als Spitzner mit viel Übersicht auf Nemec ablegte, der mit seiner Rückhand an Salmik scheiterte. Die Wölfe verloren in der Folge etwas den Faden und versäumten es erneut im Powerplay, den wichtigen Anschlusstreffer vor der zweiten Pause herzustellen. Stattdessen gab es 28 Sekunden vor Ablauf noch einen Penalty für Lindau. Den Versuch von Kane, Cousin von NHL-Superstar Patrick Kane, konnte Weidekamp jedoch mühelos entschärfen.
Lindau spielt es clever runter
Lindau präsentierte sich im Schlussabschnitt vor allem offensiv weiterhin gefährlich. Als Bauer auf die Strafbank musste, konnten die Wölfe das Powerplay der Gäste allerdings schadlos überstehen. Die Gastgeber waren in der Folge vor dem Tor jedoch nach wie vor zu fahrig und spielten teils zu kompliziert. Die Islanders wurden immer besser und drängten mehr auf das vierte Tor als Selb auf den Anschlusstreffer. Weidekamp war immer wieder gefordert gegen die drückenden Gäste. In deren besten Phase hinein gelang Selb dann doch der Anschluss. Rubin zog ins Drittel und suchte direkt den Abschluss. Sein Handgelenksschuss fand über die Fanghand von Salmik hinweg den Weg ins Tor. Die Wölfe agierten jetzt immer offensiver, wodurch die Gäste mehr und mehr zu Chancen kamen. Vor allem Kane scheiterte hier immer wieder an Weidekamp. Bei noch etwas weniger als zwei Minuten Spielzeit ging Weidekamp für den sechsten Feldspieler vom Eis. Bis auf ein Schuss von Gauch konnten die Wölfe hier keinen Druck mehr auf das Tor der Islanders ausüben und so blieb es beim 1:3.
Mannschaftsaufstellungen und Statistik
Selber Wölfe: Weidekamp (Wiens) – Gläßl, Tramm, Gauch, Raab, Kassay-Kezi, Müller, Hördler - Kuqi, Nemec, Valasek, Spitzner, Rubin, Schutz, Pauker, Lahtinen, Tabert, Klughardt, Bauer, Ziesche
Lindau: ik (Filimonow) - Tölzer, Baßler, Raaf-Effertz, Schindler, Wucher, Bender - Busch, Strodel, Marsall, Elo, Kane, Grafenthin, Feigl, Wucher, Jezovsek Salm
Tore: 7. Min. 0:1 Busch (Marsall, Tölzer; 5/4) 13. Min. 1:1 Rubin (Gauch, Nemec; 5/4) 30. Min. 1:2 Bender (Jezovsek, Grafenthin; 5/4) 32. Min. 1:3 Grafenthin 55. Min. 2:3 Rubin (Schutz, Gauch)
Strafzeiten: Selb 14, Lindau 8
Schiedsrichter: Altmann, Wohlgemuth (Ernst, Meyer)
Zuschauer: 1.475
selb-live.de - Presseinfo Selber Wölfe, Foto: Mario Wiedel