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20251130 SEL MEM 024 00230.11.2025 – Selber Wölfe vs. ECDC Memmingen Indians 7:2 (2:1; 3:0; 2:1); Was für ein Auftritt der Selber Wölfe an diesem Abend in der NETZSCH Arena. Von der ersten Minute an sahen die Zuschauer eine entschlossene Mannschaft, die dem Tabellenführer sofort den Schneid abkaufte. Der Gameplan der Wölfe fruchtete und die Wölfe zeigten trotz dezimierten Kaders eine top Leistung. Ein hochverdienter Sieg der Selber Wölfe, die dem Spitzenreiter zu keinem Zeitpunkt das Gefühl gaben, einen Weg in diese Partie zu finden.

Wölfe dominieren

Von der ersten Sekunde an waren die Selber Wölfe voll da und waren komplett überlegen. Die ersten Abschlüsse von Lahtinen und Raab gingen noch daneben, ehe Valasek nach etwas mehr als drei Minuten die Führung erzielen konnte. Spitzner legte vorm Wechsel den Puck in der neutralen Zone clever auf den heranstürmenden Valasek ab, woraufhin der Angreifer mit einem schönen Handgelenksschuss vollstreckte. Im direkten Gegenzug war Spurgeon durch, doch Wiens parierte hier stark. Die Wölfe blieben auf dem Gaspedal und Rubin überraschte Roth mit einem Schuss aufs kurze Eck, welcher dem Torhüter durch den Arm rutschte. Nach dieser Aktion war bereits Feierabend für den Goalie der Gäste, der sich selbst auswechselte. Selb war weiterhin wie entfesselt und erspielte sich Torchance um Torchance. Allen voran dem agilen Valasek tat der Treffer gut, konnte dieser doch immer wieder für Gefahr vor dem Tor der Indians sorgen. Nach einem Schuss von Schutz, welchen Flott-Kucis mit dem Schoner entschärfte, liefen die Indians einen Konter, welchen Homjakovs zum vollkommen unverdienten Anschlusstreffer über die Linie drückte. Kurz darauf musste Nemec auf die Strafbank, die Wölfe verteidigten aber stark und spätestens beim Wiens war Endstation. Nach einem überharten Check gegen Kopf und Nacken von Nemec, war für Schubert nach Ansicht des Videos in Form einer Matchstrafe Feierabend. Zusätzlich wurde Spitzner noch von Blake am Abschluss gehindert, wodurch die Wölfe mit einem fünf gegen drei in den Mittelabschnitt starten.

 

Selb lässt Memmingen keine Chance

Perfekter Start für die Wölfe in den Mittelabschnitt. Erst scheiterte Gauch noch an der Latte, kurz darauf verpasste Schutz, der von Lahtinen freigespielt wurde, knapp. Wenige Augenblicke später dann aber doch der Treffer für Selb. Wieder war es Lahtinen, der im perfekten Moment auf Rubin abspielte, der am langen Eck mühelos einschieben konnte. Memmingen verteidigte im fünf gegen vier dann gut und ließ wenig zu. Bei numerischer Gleichzahl waren die Wölfe aber nach wie vor klar besser und erspielten sich immer wieder gute Torchancen. Als die Indians erstmals eine kleinere Druckphase entwickeln konnten, parierte Wiens erneut stark, als er gegen Meier im eins gegen eins Sieger blieb. Kurz darauf war es dann Max Klughardt, welcher auf außen durch war und mit einen Flachschuss ins lange Eck die Führung der Wölfe ausbauen konnte und sich sogleich über seinen ersten Treffer im Profibereich freuen durfte. Es kam noch besser für die Wölfe. Gauch mit einem schönen Pass von der blauen Linie vors Tor, wo Schutz goldrichtig stand und unhaltbar 20251130 SEL MEM 024 002abfälschen konnte. Mit diesem schnellen Doppelschlag der Wölfe ging es dann in die nächste Pause.

 

Wölfe machen es deutlich

Im Schlussabschnitt war von den Indians nochmal ein Aufbäumen zu erkennen, die Wölfe waren aber weiterhin hellwach und verteidigten konsequent ihr Tor. Mit zunehmender Spieldauer merkte man den Gästen auch an, dass sie sich mit dieser Niederlage abgefunden hatten. Torhüter Wiens durfte sich auf Seiten der Wölfe noch ein ums andere Mal auszeichnen, ehe Nemec nach einem schönen Alleingang mit einem platzierten Schuss unter die Latte den sechsten Treffer folgen ließ. In den Schlussminuten folgte dann noch das erste Saisontor von Moritz Raab, ehe die Indians in Person vom Ex-Wolf Krymskiy nochmals etwas Ergebniskosmetik betreiben konnten.

 

Mannschaftsaufstellungen und Statistik

Selber Wölfe: Wiens (Weidekamp) – Hördler, Tramm, Gauch, Raab, Kassay-Kezi, Müller, Gläßl – Spitzner, Rubin, Schutz, Lahtinen, Nemec, Valasek, Tabert, Ziesche, Klughardt, Bauer

ECDC Memmingen Indians: Roth (Flott-Kucis) – Svedlund, Meisinger, Blake, Ettwein, Kurz, Peleikis, Menner – Beauchemin-Brassard, Spurgeon, Ouderkirk, Lillich, Homjakovs, Fominych, Meier, Schubert, Gams, Krymskiy, Gorgenländer, Pfalzer

Tore: 4. Min. 1:0 Valasek (Spitzner, Gauch), 5. Min. 2:0 Rubin, 18. Min. 2:1 Homjakovs (Lillich, Fominych), 22. Min. 3:1 Rubin (Lahtinen, Spitzner; 5/3), 34. Min. 4:1 Klughardt (Raab), 37. Min. 5:1 Schutz (Gauch, Kassay-Kezi), 53. Min. 6:1 Nemec (Tramm, Kassay-Kezi), 58. Min. 7:1 Raab (Lahtinen, Valasek), 59. Min. 7:2 Krymskiy (Pfalzer, Peleikis)

Strafzeiten: Selb 4, Memmingen 6 + 5 + Matchstrafe gegen Schuberth

Schiedsrichter: Lajoie, Gossmann (Kriebel, Ernst)

Zuschauer: 1.828

selb-live.de – Presseinfo Selber Wölfe, Foto: Mario Wiedel

 

Alle weiteren Spiele

Stuttgart Rebels – EHF Passau Black Hawks 5:2 (2:1, 1:0, 2:1)

Tore: 1:0 (9.) Schingoethe, 1:1 (15.) Röthke, 2:1 (17.) Pronin, 3:1 (34.) Herm, 4:1 (43.) Schingoethe, 4:2 (57.) Neuert, 5:2 (59.) Renner; Strafminuten: Stuttgart 6, Passau 12; Zuschauer: 529.

 

onesto Tigers Bayreuth – SC Riessersee 7:1 (2:0, 4:0, 1:1)

Tore: 1:0 (1.) Bollers, 2:0 (17.) Hammerbauer, 3:0 (23.) Stelzmann, 4:0 (33.) Bollers, 5:0 (36.) Verelst, 6:0 (39.) Bollers, 6:1 (52.) Colley, 7:1 (54.) Habeck; Strafminuten: Bayreuth 13, SC Riessersee 13; Zuschauer: 1.094

 

EV Füssen – Heilbronner Falken 4:2 (1:2, 1:0, 2:0)

Tore: 0:1 (8.) Fabian, 1:1 (12.) Straub, 1:2 (19.) Schams, 2:2 (22.) Neudecker, 3:2 (41.) Straub, 4:2 (48.) Slavik; Strafminuten: Füssen 12, Heilbronn 6; Zuschauer: 631.

 

EV Lindau Islanders – Tölzer Löwen 2:3 n.V. (0:1, 1:0, 1:1, 0:1)

Tore: 0:1 (4.) Nirschl, 1:1 (31.) Grafenthin, 2:1 (48.) Farny, 2:2 (56.) Piipponen, 2:3 (61.) Piipponen; Strafminuten: Lindau 6, Bad Tölz 11 plus Spieldauer-Disziplinarstrafe für Schönberger; Zuschauer: 575.

 

Höchstadt Alligators – Deggendorfer SC 3:6 (0:1, 1:2, 2:3)

Tore: 0:1 (8.) Heinzinger, 0:2 (25.) Baßler, 0:3 (29.) Bergbauer, 1:3 (34.) Zap, 1:4 (41.) D. Jackson, 2:4 (48.) Zap, 2:5 (53.) Zitterbart, 3:5 (53.) Mastic, 3:6 (55.) T. Jackson; Strafminuten: Höchstadt 4, Deggendorf 8; Zuschauer: 619.

 

Erding Gladiators – EC Peiting 5:1 (0:0, 2:0, 3:1)

Tore: 1:0 (22.) Matheson, 2:0 (38.) Matheson, 2:1 (44.) Briere, 3:1 (46.) Trattner, 4:1 (52.) Eberhardt, 5:1 (58.) Matheson; Strafminuten: Erding 4, Peiting 8; Zuschauer: 901.