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jacobs selb silvester 2018

13.4.2018 - Kickers Selb – SV Steinmühle (Freitag, 18 Uhr), Kickers Selb – SpVgg Wiesau (Sonntag, 15 Uhr); Die Kreisligasaison biegt allmählich auf die Zielgerade ein und es sieht ganz danach aus, als ob diejenigen, die den Kickers einen souveränen Durchmarsch vorhergesagt haben,

mit ihrer Prognose falsch liegen sollten. Verfolger VfB Arzberg ist mit drei Siegen – zwei davon auswärts bei unmittelbar dahinter platzierten Teams – und 17:2 Toren optimal ins neue Jahr gestartet und schwebt momentan regelrecht auf einer Euphoriewelle. Spätestens seit dem Ausrutscher in Lorenzreuth spürt der Selber Coach Jakob Schleicher den Druck aus Arzberg. „Die nächsten Spiele sind allesamt wie Endspiele“, stuft er die Situation entsprechend ein und weiß, dass eine weitere Punkteinbuße fatal wäre. Sechs Zähler aus den zwei bevorstehenden Heimspielen sind daher Schleichers einzig logisches Ziel.

Wie die Vorrunde gezeigt hat, sind die beiden Gegner jedoch keineswegs so leicht, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. In Steinmühle behielten die Kickers zwar mit 2:0 die Oberhand, hatten dabei jedoch jede Menge Mühe und auch das nötige Quäntchen Glück. Nur einen Punkt gab es nach durchwachsenem Auftritt in Wiesau. Schleicher darf sich also auf zwei harte Nüsse einstellen. Er rechnet mit tief stehenden gegnerischen Abwehrriegeln, hier wird wie schon so oft Geduld gefragt sein.

Mit dem Auftritt seiner Truppe beim 3:0-Sieg in Waldershof war Schleicher nur phasenweise zufrieden: „Mit unnötigen Ballverlusten im Mittelfeld haben wir uns das Leben häufig selbst schwer gemacht und dem Gegner zu guten Torchancen verholfen.“ Hier hat sich unter anderem das Fehlen des technisch versierten und ballsicheren Özgür Keles bemerkbar gemacht. Er hat jetzt aber seine Sperre abgesessen und soll zur nötigen Verbesserung beitragen. Da Keles auf seinen angestammten Platz im zentralen Mittelfeld zurückkehrt, wird Schleicher den ursprünglich als Innenverteidiger geholten Frantisek Kura noch weiter vorne einsetzen als zuletzt. Mit sechs Toren hat er sich in den vergangenen drei Spielen eindrucksvoll für Aufgaben in der Offensive empfohlen.

Kickers Selb: Maisel, Sourek – E. Turan, Redondo, Rehak, Karatas, Nerad, Bösel, Keles, Pleva, Kura, Sturm, Rimböck, Terehof, Wilsdorf

 

Kickers Selb 2 – FC Hohenberg-Schirnding 2 (Samstag, 13.30 Uhr)

Das 2:2-Remis beim Lokalderby in Erkersreuth war für die Kickers-Reserve, die sich dabei wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert hat, ein bedeutender Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft. Vier Punkte beträgt dadurch jetzt der Rückstand auf Spitzenreiter TSV Brand, der sich nun schon zwei Patzer erlauben muss, um sich noch die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Dennoch haben sie Selber die Hoffnung nicht ganz aufgegeben. Im Nachbarduell gegen den Tabellenletzten aus Hohenberg und Schirnding zählt für Kickers-Spielertrainer Dominik Scharnagl daher nicht anderes als drei Punkte.

selb-live.de - Presseinfo Kickers Selb