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8.9.2019 – „Die rege Bautätigkeit zeigt, dass sich unsere Stadt positiv entwickelt“, stellte Oberbürgermeister Uli Pötzsch beim September-Stammtisch der Aktiven Bürger in der Gaststätte Weismainer Stuben fest. Dreißig Besucher waren gekommen, um sich über Aktuelles in der Stadtpolitik zu informieren. Natürlich

aseien die Bauvorhaben mit vorübergehenden Beeinträchtigungen des Verkehrs verbunden. Die erforderlichen Umwege seien jedoch zumutbar, entstehe doch eine verbesserte Verkehrsführung und Straßenqualität. Wo immer möglich würden auch Radwege entlang der sanierten Straßen eingeplant, so beidseitig entlang der zum Neubau anstehenden Christoph-Krautheim-Straße und im Endausbau auch entlang der Hohenberger Straße. Viele Selber seien erleichtert, dass für die „Buckelpiste“ dort ein Ende in Sicht sei. Die Stadtentwicklung, die vom gesamten Stadtrat getragen werde laufe nach Plan. Der Oberbürgermeister bat um Verständnis für die in den nächsten Jahren damit verbundenen Straßensperrungen. „Wir brauchen für die moderne Gestaltung unserer Stadt Mut, Geduld und den Willen zu Veränderungen, die unserer Stadt fit für die Zukunft machen“, so Uli Pötzsch.

Ein Thema waren die Veränderungen im Bereich des Gerberplatzes. Hier sei es notwendig gewesen, viele Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen. Im Gespräch mit Anwohnern und Gewerbetreibenden dort sei es gelungen, einen Konsens für die „gute Stube“ der Innenstadt zu finden. Die Standflächen für Autos seien definiert und eingezeichnet worden. Über eine Nutzung des Platzes durch Gastronomiebetreibe würden sich die Aktiven Bürger freuen. Brigitte Heinrich schlug vor, wieder ein Schild mit der Bezeichnung „Gerberplatz“ anzubringen, wenn möglich aus Porzellan.

Einen Rückblick auf die Badesaison im Waldbad „Langer Teich“ gab Stadtrat Dr. Klaus von Stetten. „Im bereits zweiten trockenen und heißen Sommer in Folge ist das Naturbad bis auf die letzten drei Wochen diesen Jahres sehr gut angenommen worden“, sagte von Stetten. Dass heuer gegen Ende der Badesaison Blaualgen die vorübergehende Schließung erforderlich gemacht hätten sei der Wasserknappheit und damit dem eingeschränkten Wasserumsatz im Teich geschuldet gewesenen. Es seien in der Vergangenheit bereits verschiedene Maßnahmen ausprobiert und auch eingesetzt worden. Es gebe einen „Runden Tisch“ der sich regelmäßig mit der grundsätzlich guten Wasserqualität im Waldbad auseinandersetze. Hier sei auch das Wasserwirtschaftsamt beteiligt. Man werde auch künftig keine Chemie zur Bekämpfung von Algen und unliebsamen Wasserpflanzen einsetzen. „Wir werden weiter kontinuierlich an einer Verbesserung der Infrastruktur des Waldbades arbeiten und die Mittel dafür einsetzen“, so Klaus von Stetten. Dankbar sei man dem Förderverein für sein unermüdliches Engagement.

Als besonderes Ereignis im Veranstaltungskalender der Stadt lobten die Stammtischbesucher das „Festival Mediaval“ auf der Goldberganlage. Das Festival sei auch im zwölften Jahr ein Magnet für die Mittelalter-Fans aus ganz Deutschland und vieler benachbarter Staaten geworden. Und die rund 25.000 Besucher von auswärts seien begeistert von der Qualität der Veranstaltung. „Das Festival sorgt für ein positives Image unserer Stadt“, zeigte sich Klaus von Stetten überzeugt. Viele Besucher würden auch außerhalb der Festivaltage wiederkommen. Diejenigen direkten Anwohner, die sich nicht zu den Liebhabern der Mittelalterkultur zählen, bat er um Verständnis und Toleranz für die Einschränkungen während des Festivals. Abgesehen von Wiesenfest und Festival Mediaval könne man die Goldberganlage an 48 von 52 Wochen im Jahr auch ohne Trubel genießen.

Anschließend zeigte sich Oberbürgermeister Uli Pötzsch sehr zufrieden mit dem ehrenamtlichen Engagement in der Porzellanstadt. „Viele Selberinnen und Selber verstehen, dass wir unsere Stadt nur gemeinsam weiter nach vorne bringen können“. Ideen und konstruktive Kritik von ehrenamtlich engagierten Bürgern seien bei der Stadtentwicklung von großem Wert und würden auch besonders ernst genommen. Er freue sich, dass die Stadt auch dieses Jahr wieder die Sportförderung als freiwillige Leistung an alle förderungsberechtigten Sportvereine ausbezahlen konnte. Das sei wegen des genehmigten Haushaltes nicht gefährdet gewesen.  

Klaus von Stetten informierte die Stammtischbesucher, dass die Aktiven Bürger im November 2019 ihre vollständige Liste nominieren und bekanntgeben werden. Man werde kontinuierlich und in Ruhe, wie schon immer in den Jahren, zwischen den Kommunalwahlen Ideen entwickeln und umsetzen. Hektisches Agieren nur in den Monaten vor einer Wahl passe nicht in das eigene Konzept einer soliden Stadtpolitik.

Michelle Thyroff erinnerte die Stammtischbesucher daran, dass am 26. September der nächste Informationsabend der Stadtverwaltung zur Stadtentwicklung in den Räumen des Gebäudes Schillerstraße 1 stattfinden werde.

selb-live.de – Presseinfo Aktive Bürger Selb

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